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Was wäre wenn wir die Wege erfolgreicher Menschen gehen lernen, anstatt nur die Ergebnisse nachzukauen ?

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In der Schule lernen wir nur die Denkergebnisse, nicht aber wie die Erfinder, Visionäre, Forscher und Wissenschaftler zu diesen Ergebnissen gelangt sind. 

Zitat aus einer diesbezüglichen Diskussion:

Ich hätte lieber gelernt wie z.B. Maxwell seine Formeln entwickelt hat, wie er draufgekommen ist, als nur die gekürzte Version mit seinem Todestag.

Es wäre mit Sicherheit sehr interessant, aber ob es auch sehr erkenntnisreich wäre ist die Frage. 

Letztendlich muß jeder seinen eigenen Weg finden und gehen. Maxwell und viele andere einzigartige Menschen wurden intuitiv an die großen Erkenntnisse herangeführt und nur der, der den Weg gegangen ist, konnte auch die entsprechenden, individuellen Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln und so am Ende den Weg zu seinen jeweiligen Erkenntnissen verstehen. 

Wohlgemerkt auf der Grundlage seiner ganz eigenen Werte, Begabungen, Leidenschaften usw. Es ist zu komplex um alles wirklich zu verstehen. Nicht zuletzt kommt eine Vielzahl von spontanen Ereignissen dazu, die den betreffenden Menschen bei der jeweiligen Entscheidung beeinflusst haben. Diese unzähligen Entscheidungen und die jeweiligen Ereignisse sind selbst für den Betreffenden häufig nicht mehr vollständig rekonstruierbar.

Wesentlich interessanter wäre es wohl, die jeweiligen Methoden, die die Erfinder, Visionäre, Forscher und Wissenschaftler anwenden, möglichst praxisnah auszuprobieren und kritisch zu hinterfragen. Dies wäre auf jeden Fall ein guter Weg um Menschen dazu anzuregen, eigene Schlüsse zu ziehen und ganz allgemein das kritische und vorurteilsfreie Denken zu fördern. Das will ich übrigens auch mit meinen Lernmethoden erreichen.

 

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Warum sollen die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse dokumentiert werden ?

 

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Zitat aus einer diesbezüglichen Diskussion:

Warum soll ein Teil der Wikipedia-Inhalte noch mal in ein HTML-Dokument geschrieben werden? Höchstens lesen und schreiben muß man Kindern noch beibringen, damit sie mit der Wikipedia und anderen Netzseiten etwas anzufangen wissen. 

und weiter:

Aufschreiben ist gut zum lernen. Diskutieren ist gut zum lernen. Eine HTML-Seite zu erstellen ist total überflüssig. Warum sollten andere sich eine solche auch nur ansehen, geschweige denn darüber diskutieren, solange der entsprechende Wikipedia-Eintrag viel besser ist? 

Da jeder anders denkt bzw. über eine andere Erfahrungs – und Wertewelt verfügt, wird auch jeder den Wikipedia-Eintrag etwas anders bewerten. Es gibt nur einen Text der homogen mit dem Denken eines bestimmten Menschen ist – der eigene.

Das was du versteht, must du mit eigenen Worten formulieren. Nur so kannst du selbst und andere nachvollziehen, ob du es tatsächlich verstanden hast. Noch wichtiger ist es, daß du dein Wissen anderen zur Diskussion stellst, dann erst wirst du sehen ob du's wirklich verstanden hast 😉

Nicht zuletzt hat das mit dem Aufschreiben eine unglaubliche psychologische Wirkung. Ich habe das selbst erfahren und auch viele andere Menschen bestätigen es.

Wer seine Erfahrungen und Erkenntnisse zu einer Aufgabe/zu einem Thema dokumentiert und seine Aufzeichnungen beharrlich weiterführt, wird schnell erkennen, welch große Wirkung das in Bezug auf die Weiterentwicklung seines Wissens bzw. seiner Kompetenzen entfaltet. Deshalb ist ein wesentlicher Teil meiner Lehr-/Lernmethoden, das Dokumentieren der eigenen Lerngeschichte (Stichwort: Lernportfolio). Auf diesem Wege trainiert der Lernende gleichzeitig seine Schreibfähigkeiten.

Schreiben ist die beste Methode, um klares Denken zu trainieren. Nur klare Gedanken können letztendlich klar und verständlich dokumentiert werden.

Klares Denken ist die wichtigste Grundfähigkeit eines Menschen, der in einer Informationsgesellschaft erfolgreich sein möchte. 

Hinweis
Die Möglichkeit, mit Hilfe der Sprache Erfahrungen und Erkenntnisse aufzuschreiben, ermöglichte es der Menschheit, sich sehr viel effizienter weiterzuentwickeln, als dies mit Hilfe von mündlichen Überlieferungen der vorhergehenden Generationen geschehen kann.

Auch die Natur dokumentiert ihre Erfahrungen und Erkenntnisse bei der (Weiter-) Entwicklung ihrer Lebewesen. Allerdings schreibt die Natur diese Inhalte nicht auf Papier oder in elektronische Speicher, sondern in die Gene. Das Ergebnis dieser Millionen Jahre andauernden Dokumentation ist beispielsweise das Adlerauge oder das menschliche Gehirn.

 

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Ist Wissen etwas festes oder ist es veränderbar ?

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ein Zitat aus einer diesbezüglichen Diskussion:

Wissen ist etwas festes, etwas unveränderbares. Veränderbar ist lediglich unser Verständnis gegenüber des Wissens.

Das Wissen etwas festes, unveränderbares ist, kann ich nicht bestätigen. Das ist ja eben der Irrtum, das diejenigen, die sich den Frontalunterricht ausgedacht haben, das menschliche Gehirn als Wissensspeicher sehen und nicht als neuronales Netzwerk, daß die gespeicherten Infos im Zusammenhang mit anderen Infos bzw. Erfahrungen u. Erkenntnissen abspeichert und jede neue Info wieder mit entsprechenden Sinnverbindungen, in das bereits bestehende Wissen einbaut. Das Gehirn eines denkenden Menschen ist immer im Wandel bzw. entwickelt sich fortlaufend weiter. Deshalb ist es ja sogar so, daß eine Information in einem bestimmten Zusammenhang zu zwei verschiedenen Zeitpunkten völlig unterschiedliche Gedanken anregen und damit zu völlig anderen Schlüssen führen kann, beispielsweise weil eine bestimmte Information vor wenigen Minuten gespeichert wurde und jetzt großen Einfluss auf die gerade stattfindende Gedankenflut hat. 

Die zweite Aussage " Veränderbar ist lediglich unser Verständnis gegenüber des Wissens" kann ich mit einem Beispiel bestätigen, daß die Motivation zum Lernen betrifft. Wer motiviert ist lernt leichter, weil er einen Sinn im Lernen sieht und durch diese positive Einstellung ein besseres Verständnis für das jeweilige Wissen aufbauen kann.

 

Workshop - Wissen konstruieren

 

 

Dazu passt die Geschichte von dem Postboten, der gleichzeitig Fledermausexperte ist und im Laufe der Zeit so bekannt wurde, daß die anderen Fledermausexperten (die meisten Biologen) sich mit ihm austauschen wollten. Das Problem war das die Fledermausarten in Lateinisch kategorisiert sind und er nun zwingend lateinisch lernen musste – ein Fach das er in seiner Schulzeit gehasst hatte. Auf einmal war aber Lateinisch für ihn kein Problem mehr. Er lernte es nach seinen Aussagen spielend, weil er ja jetzt einen Sinn darin sah.

Inhaltsverzeichnis: Vergleich zwischen Print-Portfolio und ePortfolio

In dem nun folgenden Vergleich wird das ePortfolio mit einer Website gleichgesetzt und das Print-Portfolio mit einem Buch. Natürlich gibt es da bei genauerer Betrachtung mehr oder weniger große Unterschiede, für das bessere Verständnis des Vergleichs aber, ist die Vereinfachung sehr dienlich.

Vergleich hinsichtlich:

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Serie: Vergleich zwischen Print-Portfolio (Buch) und ePortfolio (Website) – Teil 7

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der Vergleich hinsichtlich: der Veranschaulichung komplexer (technischer) Sachverhalte und weiterführender Literatur

Veranschaulichung komplexer (technischer) Sachverhalte

Print-Portfolio ePortfolio
Was: Darstellung komplexer Sachverhalte 

Wo:
Statische Bilder und Skizzen;
Was: Darstellung komplexer Sachverhalte 

Wo:
Statische und bewegte Grafiken (Animationen oder Videos), evtl. kombiniert mit gesprochenen Texten (Audios). Weiterhin ist das Drehen von dreidimensionalen Körpern und das Vergrößern (Zoomen) von Bildern möglich. Ein praktisches Beispiel ist die Bewegung per Cursor durch das Erdgeschoß eines Hauses. 

Vorteile des ePortfolio gegenüber dem Print-Portfolio:

Eine Website kann die Informationen auch über bewegte Bilder wie Animationen und Videos in Kombination mit gesprochenem Text präsentieren. Die Informationen und Bilder eines gedruckten Werkes dagegen sind unveränderbar und deshalb gerade für die Erklärung von komplexen Sachverhalten nicht optimal.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, daß Schüler und Studenten 20 Prozent von dem behalten, was sie sehen, 40 % dessen, was sie sehen und hören und 70 % von dem, was sie sehen, hören und tun. Nutzt man also die multimedialen Möglichkeiten, die das WWW bietet um Alltagssituationen möglichst realitätsnah zu simulieren, dann ist das Internet ein hervorragendes Lehr- und Lernmedium. Schon jetzt ist die Website, mit den vielfältigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, dem Printwerk als Lehr- und Lernmedium haushoch überlegen und wir sind erst am Anfang dieser Entwicklung.


 

weiterführende Literatur und Anhang

 

Buch Website
Was: Literaturverzeichnis bzw. Angaben bezüglich weiterführender Literatur 

Wo:
Auf den letzten Seiten
Was: Literaturverzeichnis bzw. Angaben bezüglich weiterführender Websites (Internetseiten) und/oder Literatur

Wo:
Rubrik "Weiterführende Angebote" oder "Links"
Was: Anhang (Tabellen, Grafiken, Formeln,…)

Wo:
Auf den letzten Seiten
Was: Anhang (Tabellen, Grafiken, Formeln,…)

Wo:
Falls überhaupt vorhanden, ist dieser häufig am Ende des betreffenden Artikels zu finden. Meist sind es Links über die man mit einem Klick zu den betreffenden Infos springen kann.


Vorteile des ePortfolio gegenüber dem Print-Portfolio:

Der Vorteil bei einem ePortfolio ist in diesem Zusammenhang, daß die angegebenen und per Hyperlink verknüpften Internetdokumente mit einem Mausklick sofort betrachtet werden können. Weiterführende Buchliteratur muss erst umständlich bestellt und bezahlt werden, während die Inhalte der Websites (Internetseiten), auf die externe Links verweisen, meist kostenlos einzusehen sind.

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