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Was ist der Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ?

 

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Mit unserem Wissen können wir Fragen beantworten und diskutieren.

Mit dem Wissen alleine, können wir aber noch nicht richtig handeln!

Dieses Wissen alleine nützt also wenig, wenn derjenige, der es hat, es nicht praktisch anwenden kann, weil er die notwendigen Kompetenzen bzw. Fähigkeiten nicht trainiert hat.

Wie entstehen Kompetenzen ?

Ich erfuhr während meiner Diplomarbeit in aller Deutlichkeit, was der große Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ist. Es war am Ende meines Elektrotechnik-Studiums (Sommer 1998) und ich hatte die Aufgabe, eine komplexe (von einem Mikrocontroller gesteuerte) Schaltung zu bauen und den betreffenden Mikrocontroller zu programmieren. Ich hatte mir während meines Studiums viel Fachwissen angeeignet, verfügte jedoch nur über sehr wenig Praxiserfahrung.

Jedenfalls wurde mir während dieser Diplomarbeit zum ersten Mal so richtig bewußt, wie schwierig es ist, das mühsam auf theoretischem Wege erlernte Fachwissen tatsächlich auf eine bestimmte Aufgabe bzw. zur Lösung der im Rahmen der Aufgabe anfallenden Probleme anzuwenden. Ich erkannte, wie wichtigpraktische Erfahrungen waren (die mir fehlten) und ich erkannte, wie wichtig es war, sich mit den praktischen Erfahrungen und den vielen Fragen bzw. Antwortenintensiv zu beschäftigen. Nur auf diesem Wege kann ein Anfänger im Laufe der Zeit ein Meister werden. Die vielfältigen, eigenen Erfahrungen und eigenen Erkenntnisse also sind es, die den Meister eindeutig vom Anfänger unterscheiden. 

Ich war also der Anfänger und ich fühlte, daß das halbe Jahr, in dem die Diplomarbeit abzuschließen war, niemals ausreichen würde, um wirklich aus den zahlreichen Erfahrungen, die ich während der Diplomarbeit gemacht hatte, die so wertvollen eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. Nicht zuletzt hätte ich auf diesem Wege auch eine individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf benötigt, einen Mentor also, der mir gerne und verständlich Fragen beantwortet und mich kompetent auf meinem Weg begleiten.

Ich finde, daß es besser wäre, wenn wir das theoretische Wissen immer im Zusammenhang mit der Praxis lernen.

Warum können wir nicht im Rahmen von selbstgewählten Aufgaben oder auch als Mitarbeiter in einem Unternehmen studieren?

Also praktische Aufgaben erfüllen und die dabei anfallenden Probleme lösen. Immer wenn wir beim praktischen Tun alleine nicht mehr weiterkommen, hilft uns ein Mentor. Wir sind mit diesem Mentor via Internet immer in Verbindung und können so bei Bedarf fragen, diskutieren und Lösungsvorschläge erhalten.

Dieser lebenserfahrene Mentor gibt uns also Orientierung und hilft uns so, daß wir nicht vom rechten Weg abkommen.

Selbstgewählte Aufgaben wären z. B. einen Motor entwickeln, der mit Wasser laufen soll, an einem Netzwerkprojekt teilnehmen, und dabei eine Software entwickeln oder ein gesellschaftliches Problem lösen oder irgendetwas erforschen bzw. ergründen. Es gibt da soviele Aufgaben, wie es Menchen gibt …

Das wäre doch einmal eine ganz andere Art zu studieren. Praktische Probleme lösen und dabei, das jeweils notwendige, theoretische Wissen erlernen!!!

Ihre Kompetenzen eignen Sie sich also an, indem Sie Ihr Wissen praktisch anwenden und dabei Ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke sammeln, auf neue Informationen (nützliche Internetdienste, Werkzeuge, Artikel, Foren-Beiträge, Weblog-Einträge,…) stoßen und leicht wiederauffindbar abspeichern.

Diese Infos können Sie dazu nutzen, um Ihr Wissen zukonstruieren, also Ihre Ideen, die Probleme, die Sie erkannt haben und nun formulieren möchten, Ihre Lösungsvorschläge und dergleichen mehr und das Ganze schließlich aktiv verarbeiten und im Rahmen entsprechender Erkenntnisse kurz und prägnant formulieren. 

Im übertragenen Sinne gilt die Formel "Kompetenz Motivation + Wissen + Erfahrungen + Erkenntnisse".

Sie können mit Hilfe Ihrer Kompetenzen also nicht nur entsprechende Fragen beantworten, sondern auch Probleme und Aufgaben lösen, richtige Entscheidungen treffen, Sie können also mit Hilfe Ihres Wissens richtig handeln.

Wie an der Formel zu erkennen ist, spielt noch eine weitere wichtige Komponente eine tragende Rolle – die Motivation bzw. Begeisterung. Nur wer motiviert ist, wird sich grundsätzlich Wissen bzw. Kompetenzen aneignen. 

Die Motivation spielt aber auch eine wichtige Rolle, falls jemand bereits über Wissen bzw. Kompetenzen verfügt. 

Richtig handeln tut nämlich nur der, der es auch will, und wollen tut der Mensch, wenn er motiviert ist oder von jemandem in geeigneter Weise motiviert wird. Die wichtigste Grundlage dafür, daß ein Mensch richtig handeln kann, ist also neben seinem Wissen bzw. seinen individuellen Erfahrungen und Erkenntnissen, vor allem die richtige innere Einstellung. Diese wird maßgeblich von den grundlegenden Werten und Regeln bestimmt, die ein Mensch verinnerlicht hat. Deshalb bestimmt die Einstellung eines Menschen auch sein gesamtes Denken, Entscheiden und Handeln. 

Das bedeutet, wenn die grundlegenden Werte und Regeln eines Menschen (auch nur in Teilen) und damit seine Einstellung fehlerhaft ist, sind auch alle Gedanken, Entscheidungen und Handlungen, die auf dieser Einstellung aufbauen, mit Fehlern behaftet, egal, wie lange und wie viel der betroffene Mensch nachdenkt. Alle Erkenntnisse dieses Menschen sind demnach auch mit Fehlern behaftet und er wird viele unangenehme und vor allem für seine positive Weiterentwicklung wenig wertvolle Erfahrungen machen (müssen), die er mit der richtigen Einstellung hätte vermeiden können. 

Die richtige Einstellung reift beim Menschen nach intensiven, internen Denkprozessen darüber, wie er richtig handeln kann und warum es wichtig ist, daß er richtig handelt (Einsicht) bzw. welche schwerwiegenden Folgen (Katastrophen) es für ihn hat, wenn er falsch oder gar nicht handelt. 

Demnach hat der Mensch folgende Möglichkeiten zu lernen: durch Einsicht oder durch Katastrophen, wobei die erstere eindeutig die letztendlich einfachere ist.

 

 

Wie kann man mit Hilfe der IT Probleme lösen ?

 

Vorgehensweise beim Probleme lösen:

  1. das Problem erst einmal erkennen, in dem man kritische und vorurteilsfreie Fragen stellt

    hilfreiche Werkzeuge: keine bekannt

    Workshop - Nutzung des Internets als Wissens- und Problemlösequelle

     

  2. mit Hilfe des Computers mit Internetzugang schnell und gezielt glaubwürdige Antworten (Informationen) beschaffen (die Informationen dienen dazu das Problem zu bechreiben und mögliche Lösungen zu finden)

    hilfreiche Werkzeuge:
    Suchmaschinen, Meta-Suchmaschinen, allgemeinen Suchkataloge, kostenpflichtige Informationsdienste (Information Broker, kostenpflichtige Fachinformationsdienste, Medien-Beobachtungsdienste, Web-Auskunft ), Web-Portale (persönliche Startseite, personalisierbare Internet-Portale), Webringe, Newsletter, Webforen und Newsgroups, Diskussionslisten, Webchats und IRC-Kanäle, Instant Messaging, virtuelle Gemeinschaften, Experten-Netzwerke, Twitter, Facebook, XING, Online-Lehrgänge, Online-Studiengänge, …

    viele weitere Infos zu den genannten Werkzeugen finden Sie im Internet-Guide

  3. die Informationen leicht wiederauffindbar auf dem lokalen Rechner abspeichern

    hilfreiche Werkzeuge:
    die Lesezeichenfunktion des WWW-Clients, Offline-Reader (httrac, WebSpider,…), das Dateisystem (Windows, Linux,…) bzw. eine geeignete Ordnerstruktur, eine HTML-Seite als persönliches Portal, ein Werkzeug für den schnellen Zugriff auf besonders wichtige Internetadressen, Anwendungsprogramme (Werkzeuge) und Ordner, Werkzeuge für die grafische Organisation von Informationen mit Hilfe einer Mindmap, Tools zur Vergabe von Metadaten, das Datei-Suchsystem des jeweiligen Betriebssystems, Desktop-Suchwerkzeuge (xfriend, diskMeta,…), die Archivierungsfunktionen des Mediaplayers (Windows Mediaplayer, Realplayer,…), …

  4. sich aktiv mit den gefundenen Informationen auseinandersetzen

    hilfreiche Werkzeuge:
    z. B. der Acrobat Reader und der Foxitreader, die Werkzeuge bereitstellen, mit denen man Texte kommentieren, Text hervorheben, auf ein bestimmtes Detail in einer Grafik hinweisen kann, ein bestimmtes Detail in einer Grafik kommentieren kann, ein Dokument/eine Datei an das Originaldokument anhängen kann und vieles mehr, …

  5. die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen und weitere Informationen, soweit es geht dokumentieren und, falls gewünscht, an andere Personen verteilen (anderen zur Diskussion stellen)

    hilfreiche Werkzeuge:
    Office-Paket mit Textbearbeitungsprogramm (MS Word, Writer,…), Tabellenkalkulation (MS Excel, Calc,…), Präsentationswerkzeug (MS Powerpoint, Impress,…), Datenbanksystem (MS Access, Base,…),…

    HTML-Editoren (NVU, MS Frontpage,…), PDF-Editor (Acrobat Writer), PDF-Konvertierungstools (PDF-Brewer, die Konvertierungsfunktion von Open Office,…), Desktop Publishing-Programme (RagTime,…), Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme (Micrografx Picture Publisher, The Gimp, …), Audiobearbeitungsprogramme (Adobe Audition, Audiacity,…), Videobearbeitungsprogramme (Moviemaker,…), Demonstrationswerkzeuge, beispielsweise um Screenshots, Ablaufdiagramme, Flussdiagramme, Handlungsanweisungen, Schaltpläne, Organigramme, Netzwerk-Topografien und vieles mehr zu erstellen (TurboDemo, DIA, Freemind, die von Writer oder Impress bereitgestellten Werkzeuge zur Grafikbearbeitung,…), Termin- und Kontaktmanager (EssentialPIMPro, Outlook,…), elektronische Notizzettel mit Alarmfunktion (e7NoteIt,…), Brenner-Software (Nero Burning ROM, jCDwriter,… 
    Komprimierungswerkzeug (ZipGenius,….), Texterkennungssoftware (Finereader,…), nützliche Tools (der Dokumenteninhalt- Vergleicher WinMerge, die erweiterte Zwischenablage Ditto, die HTML-Toolbox,…), …

  6. die wichtigen und vertraulichen Informationen schützen und sichern, damit diese nicht verloren gehen oder in falsche Hände geraten

    hilfreiche Werkzeuge:
    das Dateisystem, mit dem Zugriffsrechte vergeben werden können, Datensicherungsprogramme (TrueImage, das Windows-Sicherungsprogramm "NTBackup", die Systemwiederherstellung, Abact, das Backuptool der Brennersoftware "Nero Burning ROM",…), Verschlüsselungs- und Signierwerkzeuge (GnuPG, SMIME, PGP,…), Virenscanner (Kaspersky Anti-Virus,…), Verschlüsselungs- und Signierhardware (Smartcard und Kartenlesegerät), Datensicherungsgeräte (DVD-Brenner, Wechsel-Festplatten, MO-Laufwerke,…), Privacy-Tools (JAP,…), die Filter-Funktionen des E-Mail-Clients, spezielle Spam-Filter-Tools, Tools, um einen elektronischen Fingerabdruck (Hash) von dem Dokument zu machen (jacksum, MGET MD5/SHA-Tool,…), Dokumente mit bestimmten Nutzungsrechten versehen und elektronisch signieren (Acrobat Writer,…), …

  7. das Universalwerkzeug, der Computer mit Internetzugang, ohne das echte Netzwerke undenkbar und die vorher genannten Aufgaben niemals in der Effektivität lösbar wären, kompetent nutzen, was beispielsweise bedeutet, daß der Anwender einen Großteil der anfallenden Computer- und Internetprobleme durch entsprechendes vorbeugendes Verhalten vermeidet und die nicht vermeidbaren Probleme selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen lösen kann

    hilfreiche Werkzeuge:
    Windows XP – Hilfe- und Supportcenter, Gerätemanager, Windows Update, Tools zur Anzeige von Systeminformationen (MSinfo,…), …

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Wie kann man Informationen und Wissen produktiv nutzen ?

Sie können Informationen produktiv nutzen, wenn Sie beliebige Informationen schnell und gezielt finden und effektiv bewerten können.

Darüberhinaus die jeweils relevanten Informationen/Quellen leicht wiederauffindbar abspeichern und sich mit den jeweils relevanten Informationen aktiv und selbstbestimmt auseinandersetzen können.

Linkpartner:
Stellenangebote Regensburg
– Mitarbeiter finden – schnell, einfach, regional.

Nicht zuletzt sollten Sie mit Hilfe der jeweils relevanten Informationsbausteine, das jeweils benötigte Wissen konstruieren können. Dazu müssen Sie konzentriert lesen, logisch denken und klar und verständlich schreiben können. 

Letztendlich geht es aber vor allem darum, daß dieses Wissen auch sinnvoll angewendet bzw. produktiv genutzt wird um beispielsweise mit diesem Wissen Probleme zu lösen, Ideen schneller in die Tat umzusetzen, gute Entscheidungen zu treffen, Marktlücken zu erkennen und effektiv zu nutzen und vielfältige Aufgaben effektiver lösen zu können.

Der große Gedanke dahinter ist, daß Autodidakten und Problemlöser dadurch, daß sie Informationen und ihr Wissen produktiv nutzen, ihr eigenes und das Leben ihrer Mitmenschen maximal vereinfachen.

grafische Darstellung der wesentlichen Lehrgangsinhalte

 

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

 

flussdiagramm-bildungsinhalte


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Lernkonzept für Autodidakten und Problemlöser

 

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Audio icon Das Lernkonzept für Autodidakten und Problemlöser


Im Grunde geht es bei dem Lernkonzept darum, mit Hilfe entsprechender Lernmethoden und dem Internet selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen und das gelernte Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um gute Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen.

Gratis-eBook und eMail-Einführung

Das Konzept besteht im Wesentlichen aus folgenden Lernmethoden:

  • motiviert lernen
  • das ganzheitliche Bild von dem was ich lerne
  • mit praxisrelevanten Inhalten lernen
  • konstruktiv zusammenarbeiten
  • lernen mit Hilfe systematischer Inhalte
  • mehrere Sichtweisen berücksichtigen
  • Probleme erkennen und formulieren
  • die fortlaufende Selbst- und Fremdbeurteilung des eigenen Lernfortschrittes

Zusammenfassung des Lernkonzepts:

Der entscheidende Punkt ist die Motivation zum Lernen, also das ernsthafte Interesse an den Lerninhalten. Diese Motivation zum Lernen muß immer von dem betreffenden Menschen selbst kommen – alles andere kennen wir aus unseren Schulen unter dem Begriff "Büffeln".

Deshalb geht es in dem Lernkonzept zuerst darum, sich die Lernziele klar zu machen und dann warum es sich lohnt die jeweiligen Lerninhalte zu lernen. Es geht letztendlich darum, aus eigenem Antrieb heraus und gerne zu lernen, weil das Lernen als wirklich sinnvoll empfunden wird.

Mit der Energie, die ein Mensch hat, der aus eigener Motivation heraus lernt, geht es dann daran, sich ein ganzheitliches Bild von den Lerninhalten zu machen und sich damit aktiv auseinander zu setzen.

Da jeder Mensch auf andere Informationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zurückgreift wie der jeweils andere und deshalb jeder eine bestimmte Information auf seine ganz individuelle Art und Weise zu seinem Wissen verarbeitet, bekommt der Lernende lediglich eine grobe Lernanleitung und hat somit ein Maximum an Handlungsspielraum, so daß er möglichst selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen kann.

So kann der Lernende im Rahmen der Lernziele und des grob vorgezeichneten Lernwegs mit Hilfe seines Grundwissens und der Lernanleitung die vielfältigsten praktischen Erfahrungen sammeln und sich sein Wissen durch eigene Fragen und der Suche nach den entsprechenden Antworten weitestgehend selbst und in Zusammenarbeit mit anderen konstruieren.

Konkret bedeutet das, konstruktiv mit anderen (andere Lernende, Interessierte, …) via Internet zusammenarbeiten, also diskutieren, Fragen stellen und beantworten, Probleme erkennen, beschreiben und lösen und/oder das eigene Wissen zur Diskussion stellen, um es beispielsweise auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Natürlich werden dazu die Möglichkeiten, die das Internet zum Informieren und Kommunizieren bietet, so gut wie möglich genutzt!

Wenn der Lernende das Gefühl hat, dass er die Lerninhalte soweit verstanden hat, dann fasst er diese noch einmal kurz mit eigenen Worten zusammen.
Diese vom Lernenden selbst erstellte Zusammenfassung hilft ihm später schnell und einfach in die jeweiligen Lerninhalte einzusteigen.

Dazu können auch die Erkenntnisse anderer, besonders wichtige Lehrsätze, wichtige Informationen und Infoquellen aus dem Internet (Animationen, Lernvideos, Bilder, …) verwendet werden, mit Linkangabe zur Quelle.

Am bedeutsamsten ist es aber, das erlernte Grundwissen praktisch anzuwenden und dabei seine natürliche Neugierde so weit als möglich auszuleben. Als Grundlage dafür dienen die in den Lernunterlagen beschriebenen Praxisbeispiele, praxistaugliche Methoden und Übungsaufgaben.

Die alltagsrelevanten Praxisbeispiele und die Methoden sollen dabei auch als Mustervorlage dienen, um sich selbst sinnvolle Anwendungsbeispiele auszudenken und auf diesem Wege eigene Erfahrungen, Eindrücke und relevante Informationen zu sammeln – diese werden fein säuberlich im Lernportfolio dokumentiert, das am Ende die ganz persönliche Lerngeschichte des Lernenden erzählt.

Das wichtigste dabei ist, daß die Lernenden sich mit den Erfahrungen und Eindrücken, die sie gesammelt haben, am Ende noch einmal konstruktiv auseinandersetzen und für alle Fragen die sich dabei stellen, nach den entsprechenden Antworten suchen.

Das Ganze wird dann im Rahmen entsprechender Erkenntnisse kurz und prägnant zusammengefaßt.

Je klarer und verständlicher, desto besser. Auch hierfür ist das Internet eine wertvolle Informationsquelle  (Zitate, Lehrsätze, Animationen, Lernvideos, Bilder, …) – Linkangabe zur Quelle nicht vergessen.

Der Lernerfolg kann durch entsprechende Wiederholungsfragen und Aufgaben, vor allem aber anhand der vom Lernenden in seinem Lernportfolio beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse beurteilt werden. In diesem Lernportfolio hat der Lernende seine persönliche Lerngeschichte von Anfang bis zum Ende dokumentiert.

Der Lernende kann mit Hilfe des Lernportfolios seinen aktuellen Wissensstand mit dem für das jeweilige Lernziel erforderlichen, vergleichen.
Wenn möglich sollte der Lernende sein Wissen und seine Erkenntnisse auch anderen zum Beispiel via Internet (Webforen, Facebook-Gruppe, in deinem Google Plus-Stream, …) zur Diskussion stellen.

Falls erforderlich sollte der Lernende auch vergleichen wie er handeln sollte und wie er tatsächlich handelt.

Am Ende diskutieren die Lernenden über die Erfahrungen, die sie gemacht haben und das Wissen, das sie selbst konstruiert haben und stellen dabei auch Zusammenhänge zum anfangs gelernten (vermittelten) Grundwissen her.

Fazit:

Die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Anwendung der eben vorgestellten Lernmethoden haben ganz allgemein Menschen, die an sich und ihre Fähigkeiten glauben, der eigenen Wahrnehmung vertrauen, die die innere Bereitschaft haben, mit ihren Mitmenschen konstruktiv zusammen zu arbeiten und sich ihre kindliche Neugier und ihre Freude am Lernen durch das traditionelle Bildungssystem, bei dem das individuelle Wesen des Menschen weitestgehend ausgeblendet wurde, nicht nehmen ließen.

 

Hinweis
Sehr ausführlich habe ich dieses Lernkonzept in meinem Lehrgang „Netzwerkkompetenz wie? – Mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen!“ dokumentiert.

Außerdem habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie wir das Bildungssystem grundsätzlich ändern können. Weitere Informationen dazu finden Sie in meinem „Grundkonzept für ein neues Bildungssystem“.

 

 

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sich aktiv und selbstbestimmt mit Informationen auseinandersetzen

Einführung Bildlink-Pfeil

Sich aktiv und selbstbestimmt mit Informationen auseinandersetzen bedeutet ganz allgemein:

  • die Informationen vorurteilsfrei und kritisch hinterfragen (Ich kann nur wissen wonach ich fragen kann !)

    Hinweis
    Besonders wichtig ist es hierbei, sich auch unangenehm erscheinende Fragen zu stellen und sich mit unbequemen Antworten konstruktiv auseinander zu setzen, anstatt sie einfach auszublenden.

  • neue Informationen mit den bereits vorhandenen Informationen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen vergleichen, vorhandene Analogien, Ähnlichkeiten und Zusammenhänge erkennen und diese klar und verständlich formulieren

  • die gesammelten Daten und Informationen organisieren bzw. klassifizieren, also deren inhaltliche Bedeutung erschließen bzw. diese einem bestimmten Thema (Einzelthema) bzw. einer speziellen Aufgabe (Teilaufgabe) zuordnen

  • in den gefundenen Informationen nach praktischen Anwendungsmöglichkeiten suchen, um alltagsrelevante Probleme und Aufgaben zu lösen

  • relevante von irrelevanten Informationen trennen

  • (richtige) Schlußfolgerungen aus den jeweils relevanten Informationen ziehen

  • mit anderen konstruktiv zusammenarbeiten, also:

    • (kritische) Fragen stellen

    • Meinungen äußern, begründen und andere von der eigenen Meinung überzeugen

    • die Fragen anderer klar und verständlich beantworten

    • sachlich diskutieren, um so verschiedene Sichtweisen auf einen bestimmten Sachverhalt zu erhalten

    • das eigene (selbst konstruierte) Wissen kritisch hinterfragen, indem es anderen Experten/Fachinteressierten zur Diskussion gestellt wird, um so gegebenenfalls Fehler zu erkennen und entsprechend zu korrigieren

  • eigene Fragen zum Verständnis eines Sachverhalts klar und verständlich formulieren und geeignete Antworten finden, entweder durch das Lesen und Auswerten relevanter Dokumente oder indem die Fragen an andere Experten/Fachinteressierte gestellt werden

  • die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen dazu nutzen, um eigene Methoden zu entwickeln, diese zu verbessern und vor allem anzuwenden, um so das Gelernte zu üben, es durch Wiederholung im Gedächtnis abzuspeichern und für die jeweils geeigneten Anwendungsfälle praktisch einzusetzen

  • ganz allgemein Sachverhalte (eigene Erkenntnisse, Probleme, Ideen,…) formulieren 

  • durch das Hinterfragen des eigenen Wissens Ideen entwickeln und neues Wissen schaffen

  • bestimmte Zusammenhänge zwischen einzelnen Teilinformationen herstellen und so ein bestimmtes Wissen konstruieren

  • ein bestimmtes Wissen in die Teilinformationen zerlegen, aus denen es zuvor konstruiert wurde

  • vom Allgemeinen auf das Besondere schließen

  • vom Besonderen auf das Allgemeine schließen

  • Entscheidungen treffen und begründen

Selbstlernkurs - tiefgründig denken

Die auf diesem Wege entstandenen Denk- und Lernergebnisse, beispielsweise Ihre:

  • eigenen Erfahrungen, Erkenntnisse, Hinweise, Tipps, Ideen,…

  • konstruktiven Verbesserungen (Korrekturvorschläge),

  • persönlichen Umformulierungen von bereits bestehenden Informationen, 

  • kurzen, selbst formulierten Zusammenfassungen der wesentlichen Inhalte von bestimmten Kapiteln oder Artikeln

  • weiteren Informationen/Informationsquellen (Kommentare, Bewertungen, Hyperlinks zu relevanten Informationen/Informationsquellen,…)

können Sie dann als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird.

Darüber hinaus können Sie die Dateien/Dokumente bzw. die darin enthaltenen und relevanten Informationen so  kennzeichnen (Fettschrift, Markierungen, Umformulierungen,…), daß sie beim nächsten Zugriff klar und verständlich (zur Beantwortung einer konkreten Fragestellung) verfügbar sind, beispielsweise um ein bestimmtes Wissen zu konstruieren oder ein Problem zu lösen.

Acrobat Reader Bildlink-Pfeil

Beim Acrobat Reader müssen die PDF-Dokumente mit entsprechenden Nutzungsrechten (Kommentieren erlauben) versehen sein. 

Hinweis
Ein großer Vorteil des im nächsten Teilabschnitt kurz beschriebenen Foxit Readers ist, daß dieser die Funktionen zum Kommentieren und Weiterbearbeiten von PDF-Dokumenten standardmäßig bereitstellt. Allerdings wird obligatorisch ein Hinweis, daß der Foxit Reader angewendet worden ist, in das betreffende Dokument eingefügt.

Informationen über die Rechte, die Sie bei der Nutzung dieses Dokuments haben, können Sie sich übrigens im Acrobat Reader im Menü Datei – Dokumenteigenschaften – Register "Sicherheit" anzeigen lassen.


Acrobat Reader - Datei - Dokumenteigenschaften

Abb.  Acrobat Reader – Datei – Dokumenteigenschaften


Text kommentieren…

eigene Erfahrungen, Erkenntnisse, Hinweise, Tipps, Ideen, usw. als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird

oder vereinfacht

…eigene Erkenntnisse an einen Textabschnitt im Dokument annotieren… 


Adobe Reader - Werkzeuge - Kommentieren - Notizwerkzeug


Adobe Reader - Werkzeuge - Kommentieren - Notizwerkzeug

Abb.  Adobe Reader – Werkzeuge – Kommentieren – Notizwerkzeug 


einen Text hervorheben

…besonders wichtige Informationen so kennzeichnen, daß deren Zusammenhang mit einer konkreten Fragestellung beim nächsten Zugriff sofort wieder hergestellt werden kann…


Adobe Reader - Werkzeuge - Kommentieren


Adobe Reader - Werkzeuge - Kommentieren

Abb.  Adobe Reader – Werkzeuge – Kommentieren – Textbearbeitung – Ausgewählten Text hervorheben 


auf ein bestimmtes Detail einer Grafik hinweisen

… Dateien/Dokumente bzw. die darin enthaltenen und relevanten Informationen so  kennzeichnen (Fettschrift, Markierungen, Umformulierungen,…), daß sie beim nächsten Zugriff klar und verständlich (zur Beantwortung einer konkreten Fragestellung) verfügbar sind, beispielsweise um ein bestimmtes Wissen zu konstruieren oder ein Problem zu lösen…


Adobe Reader  - Werkzeuge - Grafikmarkierungen - Rechteck-Werkzeug


Adobe Reader  - Werkzeuge - Grafikmarkierungen - Rechteck-Werkzeug

Abb.  Adobe Reader  – Werkzeuge – Grafikmarkierungen – Rechteck-Werkzeug


ein bestimmtes Detail einer Grafik kommentieren

…weitere Informationen/Informationsquellen (Kommentare, Bewertungen, Hyperlinks zu relevanten Informationen/Informationsquellen,…) als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird…

oder vereinfacht

…weitere Informationen als Notiz an ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw. annotieren…


Adobe Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Notiz-Werkzeug


Adobe Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Notiz-Werkzeug

Abb.  Adobe Reader  – Werkzeuge – Kommentieren – Notiz-Werkzeug


Aktion
ein Dokument/eine Datei an das Originaldokument anhängen

…weitere Informationen/Informationsquellen (Kommentare, Bewertungen, Hyperlinks zu relevanten Informationen/Informationsquellen,…) als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird…

oder vereinfacht

…weitere Informationen in einer eigenen Datei, angehängt an das Originaldokument, abspeichern… 


Adobe Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Datei als Kommentar anhängen


Adobe Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Datei als Kommentar anhängen

Abb.  Adobe Reader  – Werkzeuge – Kommentieren – Datei als Kommentar anhängen 


Resultat
Beim Überfahren der blauen Stecknadel (symbolisiert die angehängte Datei) mit dem Mauszeiger wird eine gelbe Textbox mit dem Benutzernamen des Annotierers und der Dateiname angezeigt. 

Ein Doppelklick auf die Stecknadel öffnet die angehängte Datei (eine relevante Information aus dem HTML-Online-Nachschlagewerk "SelfHTML" von Stefan Münz).


Mozilla Firefox - SelfHTML - Unterschiede zwischen XHTML und HTML

Abb.  Adobe Reader – angehängte Datei symbolisiert durch eine blaue Stecknadel 


Mozilla Firefox - SelfHTML - Unterschiede zwischen XHTML und HTML

Abb.  Mozilla Firefox – SelfHTML – Unterschiede zwischen XHTML und HTML 


Foxit Reader Bildlink-Pfeil

Text kommentieren…

eigene Erfahrungen, Erkenntnisse, Hinweise, Tipps, Ideen, usw. als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird

oder vereinfacht

…eigene Erkenntnisse an einen Textabschnitt im Dokument annotieren… 


Foxit Reader - Werkzeuge - Kommentieren - Notizwerkzeug


Foxit Reader - Werkzeuge - Kommentieren - Notizwerkzeug

Abb.  Foxit Reader – Werkzeuge – Kommentieren – Notizwerkzeug 


einen Text hervorheben

…besonders wichtige Informationen so kennzeichnen, daß deren Zusammenhang mit einer konkreten Fragestellung beim nächsten Zugriff sofort wieder hergestellt werden kann…



Abb.  Foxit Reader  – Werkzeuge – Kommentieren – Textbearbeitung – Ausgewählten Text hervorheben 


auf ein bestimmtes Detail einer Grafik hinweisen

… Dateien/Dokumente bzw. die darin enthaltenen und relevanten Informationen so  kennzeichnen (Fettschrift, Markierungen, Umformulierungen,…), daß sie beim nächsten Zugriff klar und verständlich (zur Beantwortung einer konkreten Fragestellung) verfügbar sind, beispielsweise um ein bestimmtes Wissen zu konstruieren oder ein Problem zu lösen…



Abb.  Foxit Reader  – Werkzeuge – Grafikmarkierungen – Rechteck-Werkzeug


ein bestimmtes Detail einer Grafik kommentieren

…weitere Informationen/Informationsquellen (Kommentare, Bewertungen, Hyperlinks zu relevanten Informationen/Informationsquellen,…) als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird…

oder vereinfacht

…weitere Informationen als Notiz an ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw. annotieren…



Foxit Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Notiz-Werkzeug

Abb.  Foxit Reader  – Werkzeuge – Kommentieren – Notiz-Werkzeug


Aktion
ein Dokument/eine Datei an das Originaldokument anhängen

…weitere Informationen/Informationsquellen (Kommentare, Bewertungen, Hyperlinks zu relevanten Informationen/Informationsquellen,…) als Notiz an die jeweils relevante Stelle (ein Wort, einen Satz, einen Textabschnitt, eine Tabelle, eine Zeichnung usw.) im Dokument annotieren oder in einer eigenen Datei abspeichern, die dann an das Originaldokument angehängt wird…

oder vereinfacht

…weitere Informationen in einer eigenen Datei, angehängt an das Originaldokument, abspeichern… 


Foxit Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Datei als Kommentar anhängen


Foxit Reader  - Werkzeuge - Kommentieren - Datei als Kommentar anhängen

Abb.  Foxit Reader  – Werkzeuge – Kommentieren – Datei als Kommentar anhängen 


Resultat
Beim Überfahren der roten Stecknadel (symbolisiert die angehängte Datei) mit dem Mauszeiger wird eine gelbe Textbox mit dem Benutzernamen des Annotierers und der Dateiname angezeigt. 

Ein Doppelklick auf die Stecknadel öffnet die angehängte Datei (eine relevante Information aus dem HTML-Online-Nachschlagewerk "SelfHTML" von Stefan Münz).


Foxit Reader - angehängte Datei symbolisiert durch eine rote Stecknadel

Abb.  Foxit Reader – angehängte Datei symbolisiert durch eine rote Stecknadel 


Mozilla Firefox - SelfHTML - Unterschiede zwischen XHTML und HTML

Abb.  Mozilla Firefox – SelfHTML – Unterschiede zwischen XHTML und HTML