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Lernen durch Fragen …

Wir können nur wissen wonach wir fragen können. Daraus folgt, daß Fragen die einzige Möglichkeit ist, um gezielt nach Antworten zu suchen und so viele Dinge zu verstehen.

Ein Beispiel hierfür ist das Thema Ausländer. Man könnte jetzt seitenlange Artikel schreiben, ob Ausländer grundsätzlich eine Bereicherung für uns sind oder nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es einfach grundlegende Fragen zu stellen, auf die der Leser dann selbst nach Antworten sucht.

Einige kritische Fragen sind:

Warum muss man für die Einreise in andere Länder (Kanada, USA, Neuseeland, …), entweder viel Geld mitbringen oder viel Wissen bzw. Kompetenzen und warum ist das bei uns nicht so ?

Warum sagen wir nicht, du bist willkommen, wenn du uns wirklich nützlich bist ?

Warum können unsere deutschen Mitbürger mit geringer Bildung, nicht die einfachen und schlecht bezahlten Arbeiten ausführen ? Warum sind die einfachen Tätigkeiten überhaupt so schlecht bezahlt ?

Was passiert, wenn wir uns in den nächsten Monaten/ Jahren unseren gigantischen Staatschulden stellen müssen und wir dann kein Geld mehr haben, um die Sozialhilfe für die vielen Menschen aus allen möglichen Ländern, zu bezahlen ?

Was werden die machen, wenn sie kein Geld mehr vom Staat bekommen, weil dieser bankrott ist, aber etwas zu essen und zu trinken brauchen ?


Ein weiteres Beispiel ist der von der politischen Klasse vorangetriebene Jugendschutz im Internet. 

Wieder könnte man seitenlange Artikel schreiben oder eben gezielte Fragen stellen.

Einige kritische Fragen sind:

Können wir Deutsche, diesen Jugendschutz im Internet tatsächlich realisieren, wenn man bedenkt, daß das Internet ein globales Medium ist und es die anderen ca. 200 Staaten nicht interessiert, was unsere gesetzeswütigen Volksvertreter beschließen ?

Hat die Regierung in Wirklichkeit erkannt, welches Potential im Internet steckt, wenn es die Bürger kompetent nutzen, beispielsweise um mit Hilfe von Blogs Aufklärungsarbeit zu leisten ?

Sollen unter dem Deckmantel des Jugenschutzes wichtige Grundrechte eingeschränkt werden, um unliebsame Informationsquellen aus dem Internet zu entfernen ?


Was viele nicht wissen ist, daß die große Masse der Menschen bei uns sehr obrigkeitshörig ist und solche Aktionen auch wenn sie nicht wirklich realisiert werden, eine sehr negative Wirkung auf die Masse haben. Das Internet wird mit einem riesigen Mediengetöse mit Gefahren für die Kinder, mit Terror, Nazis, Volksverhetzung usw. in Verbindung gebracht und das hat auch Einfluss auf die Entscheidung der Menschen, selbst am Internet teilzunehmen oder nicht bzw. ihre Kinder zur Teilnahme aufzufordern.

Der Schaden läuft also eher im Hintergrund ab. Das Ganze wird natürlich nicht offen ausgesprochen, sondern wie immer in einen Deckmantel gehüllt – hier ist es der Jugendschutz, bei Kriegseinsetzen im Ausland ist es die Friedenssicherung. Alles immer hübsch verpacken, damit niemand die wahren Absichten erkennt.

Das genaue Gegenteil von dem eben beschriebenen Lernen durch Fragen ist daß, was sich unter dem Stichwort "Political Correctness" (politische Korrektheit) verbirgt. Hier werden die unangenehmen Wahrheiten nicht ausgesprochen, sondern für die Machterhaltung, dem Eigennutz wegen, aus Angst und Bequemlichkeit zum Tabuthema erklärt. 

Diese Tabuthemen verhindern sehr wirksam, die Aufklärung über große Probleme und Zukunftsfragen und führen langfristig dazu, daß sich unsere Frust- und Schuldenberge immer weiter auftürmen.

Wirken wir dieser traurigen Entwicklung entgegen, indem wir kritisch fragen und diese Tabus einfach brechen.

 

Wie ich den Unterschied zwischen selbstgewolltem Lernen und dem „von oben herab befohlenen Lernen“ erkannte …

 

die Lerngeschichte in aller Kürze …

Ich hatte schon in der Schulzeit meine Probleme mit dem passiv und still dasitzen und zuhören was der Lehrer sagt. Ich fragte mich schon damals, warum es im Ergebnis vor allem um gute Noten ging, anstatt darum Sinn und Freude beim Lernen zu empfinden. Der große Zweifel an unserem Bildungssystem aber begann, als ich während meiner Diplomarbeit in aller Deutlichkeit erfahren mußte, was der große Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ist. Es war am Ende meines Elektrotechnik-Studiums (Sommer 1998) und ich hatte die Aufgabe, eine komplexe (von einem Mikrocontroller gesteuerte) Schaltung zu bauen und den betreffenden Mikrocontroller zu programmieren. Ich hatte mir während meines Studiums viel Fachwissen angeeignet, verfügte jedoch nur über sehr wenig Praxiserfahrung.

Jedenfalls wurde mir während dieser Diplomarbeit zum ersten Mal so richtig bewußt, wie schwierig es ist, das mühsam auf theoretischem Wege erlernte Fachwissen tatsächlich auf eine bestimmte Aufgabe bzw. zur Lösung der im Rahmen der Aufgabe anfallenden Probleme anzuwenden. Ich erkannte, wie wichtig praktische Erfahrungen waren (die mir fehlten) und ich erkannte, wie wichtig es war, sich mit den praktischen Erfahrungen und den vielen Fragen bzw. Antworten intensiv zu beschäftigen. Nur auf diesem Wege kann ein Anfänger im Laufe der Zeit ein Meister werden. Die vielfältigen, eigenen Erfahrungen und eigenen Erkenntnisse also sind es, die den Meister eindeutig vom Anfänger unterscheiden. Ich war also der Anfänger und ich fühlte, daß das halbe Jahr, in dem die Diplomarbeit abzuschließen war, niemals ausreichen würde, um wirklich aus den zahlreichen Erfahrungen, die ich während der Diplomarbeit gemacht hatte, die so wertvollen eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. Nicht zuletzt hätte ich auf diesem Wege auch eine individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf benötigt, Menschen also, die gerne und verständlich Fragen beantworten und mich kompetent auf meinem Weg begleiten. Da auch ein solcher Mentor nicht verfügbar war und auch das Internet keine geeignete Alternative bot, weil ich zu der Zeit noch nicht kompetent damit umgehen konnte, entschloss ich mich einfach dazu, das zu machen, was mich schnell zu meinem Diplom führte.

Ich erhielt am Ende jedenfalls mein Diplom und nach einigen Bewerbungen hatte ich eine passende Arbeitsstelle gefunden. Dort machte ich noch viele weitere Erfahrungen, die mir nach und nach die Gewissheit brachten, daß ich irgendwie noch nicht die Aufgabe gefunden hatte, die ich mit Freude und kompetent erfüllen kann.

Da stand ich nun vor einem Berg mit unbequemen Fragen, auf die sicher schmerzhafte Antworten folgen würden. Sollte die wahrlich große Anstrengung, mit der es verbunden war, die riesigen Mengen an Fachwissen zu lernen, um die Prüfungen zu bestehen, völlig umsonst gewesen sein ? Wie viele meiner Mitmenschen auch blendete ich diese äußerst unbequemen Fragen aus und stellte mich den Vorboten der Wahrheit (den Antworten auf die Fragen) nicht. Ich dachte, die Probleme würden sich im Laufe der Zeit weitestgehend von selbst lösen. Letztendlich habe ich mir, wie viele meiner Mitmenschen das auch tun, selbst etwas vorgemacht, ich wollte die Realität nicht wahrhaben. 

Wer eine Aufgabe mit Freude und kompetent erfüllen möchte, muß das entsprechende Wesen haben.

Leider konnte ich damals noch nicht genau erkennen, woran es genau lag, da ich einfach noch zu wenig wußte. Wie ich heute nach tiefgründigem und jahrelangem Nachdenken herausfand, war die Hauptursache für die Probleme, die ich damals hatte, daß die Aufgabe und mein Wesen nicht optimal harmoniert haben. Ich hatte mir viel zu wenig Gedanken darüber gemacht, ob ich mit meinem Wesen (meine Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken- und -schwächen, …) wirklich dazu geeignet bin, eine solche Aufgabe mit Freude und kompetent zu erfüllen. Irgendwie fand ich es interessant, Mikrocontroller zu programmieren, aber es fehlte jeder persönliche Bezug dazu und die Aufgabe war nicht wirklich von mir selbst gewählt. Jetzt weiß ich, was mir damals am meisten fehlte: es war die Leidenschaft, ich war nicht mit dem Herzen dabei.

Es kam, wie es kommen mußte, die innere Kämpfe wurden dermaßen unerträglich, daß ich mich entschloss, meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. zu kündigen und wurde vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Lebensunternehmer. Dadurch und durch meine finanziellen Ersparnisse hatte ich den notwendigen Handlungsspielraum, um eine für mich geeignete Aufgabe zu finden. Was jetzt noch fehlte, war die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf, die ich letztendlich im freien Zugang zum Internet bzw. zu den dort von anderen Menschen veröffentlichten Informationen (ihre Erfahrungen, ihre Erkenntnisse, ihre Fragen, ihre Antworten, ihre Ideen, ihre Tipps, ihre Tricks,…), fand. 

Der Weg zu meiner Lebensaufgabe (selbstgewolltes und sinnerfülltes Lernen) unterschied sich grundlegend von dem Weg zum Elektro-Ingenieur (von oben herab befohlenes Lernen). Es ging nicht mehr so sehr darum, die von anderen Menschen (mehr oder weniger klar) vorgegebenen Lernziele zu erreichen und das über entsprechende Prüfungen nachzuweisen, sondern vor allem darum, selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen. Das Lernen auf dem Weg zum Elektro-Ingenieur war wohl auch unbewusst, das Streben nach einem gesellschaftlich anerkannten Beruf, während ich auf dem Weg zur Lebensaufgabe dem Ruf meines Herzens gefolgt bin. 

Ich beschreibe nun einige der mir besonders aufgefallenen Unterschiede, indem ich meine Erfahrungen auf beiden Wegen vergleiche.

Während beim "von oben herab befohlenen Lernen" die Lernziele klar von den zuständigen Lehrkräften (Stichwort: Lehrplan) festgelegt werden, ging es jetzt erst einmal darum diese Ziele selbst zu formulieren. Im weiteren ging es darum, einen praktikablen Weg zu überlegen, der zu diesem Ziel führt und vor allem, mich selbst jeden Tag dazu motivieren, den Weg zu diesem Ziel zu gehen. Ich entschied nun selbst, welche Inhalte zum Erreichen der Ziele wertvoll und welche weniger wertvoll waren, diskutierte mit anderen über die Inhalte, stellte und beantwortete Fragen und entschied selbst, welche Aufgaben in welcher Reihenfolge erfüllt werden müssen. Weiterhin galt es die im Rahmen der Aufgaben anfallenden Probleme selbst als solche zu erkennen, diese Probleme klar und verständlich zu beschreiben und entsprechende Lösungen zu finden. Wie ich die Probleme effektiv löse, habe ich in meiner Problemlösungsmethode zusammengefaßt. Zum Probleme lösen benötigt man ein (fachübergreifendes) Wissen, daß ich mir ebenfalls auf autodidaktischem Wege selbst konstruiert habe. Auch hierfür habe ich mir eine entsprechende Methode ausgedacht, die ich Wissenskonstruktionsmethode genannt habe. Damit ich schnell auf die Informationen/Quellen und auch auf die jeweils relevanten Lerninhalte zugreifen konnte, habe ich die individuelle Internetquellensammlung bzw. ein allgemein anwendbares Ordnungssystem entwickelt. Darüber hinaus habe ich mir noch viele weitere Methoden bzw. Systeme ausgedacht, mit denen ich Informationen/Quellen systematisch finden, bewerten, leicht wiederauffindbar abspeichern und letztendlich produktiv nutzen kann.

Jetzt konnte ich mir das Fachwissen aneignen und es sofort praktisch anwenden oder, wie auch häufig der Fall, ich sammelte zuerst praktische Erfahrungen, suchte mir dann das Fachwissen, um mir zu erklären, was ich da eigentlich gemacht habe. Anstatt mein Wissen durch von oben herab befohlene Prüfungen nachzuweisen, mußte das jeweilige Problem gelöst werden. Jede Teillösung brachte mich einen Schritt näher zu meinem Ziel – eine Aufgabe, die ich mit Freude und kompetent erfüllen und mit der ich meinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Während das traditionelle Notensystem vorwiegend mißt und bewertet, wie gut sich jemand Fachwissen aneignen und sich in herrschende Systeme einfügen kann, ging es jetzt darum, die Kompetenzen, also die Erfahrungen bzw. Erkenntnisse, zu beschreiben und zu bewerten. Diese Lerngeschichte habe ich im Rahmen meines Buches, meines Lehrgangs und meiner Konzepte für jeden Interessierten nachvollziehbar dokumentiert und dabei gleichzeitig meine Schreibfähigkeiten trainiert. Schreiben ist die beste Methode, um klares Denken zu trainieren. Nur klare Gedanken können letztendlich klar und verständlich dokumentiert werden. Klares Denken ist die wichtigste Grundfähigkeit eines Menschen, der in einer Informationsgesellschaft erfolgreich sein möchte. 

Coaching: ein ePortfolio erstellen

 

Fazit: Was habe ich Wesentliches gelernt ?

Ich habe ganz allgemein eine große Achtung vor den Menschen gewonnen, die unsere Technologien entwickeln bzw. nutzbringend anwenden, weil ich selbst erlebt habe, was für eine anstrengende Tätigkeit das ist. Ich bewundere Menschen, die sich komplexe elektronische Schaltungen ausdenken können; das dazu notwendige Wissen interessiert mich, aber ich könnte niemals diese Schaltungen voller Hingabe und Leidenschaft (wie ich sie bei der Entwicklung meiner Konzepte empfinde) entwickeln. Nicht zuletzt konnte ich zumindest in den Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe, nicht mit meinen Werten in Einklang leben, was aber die Grundvoraussetzung dafür ist, daß ein Mensch sich wohlfühlen kann. 

Erst jetzt, wo ich meine Lebensaufgabe gefunden habe, kann ich den großen Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe wirklich erkennen, ich:

  • darf jetzt aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • darf immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • bin wirklich sehr gut in dem, was ich tue

  • bin auf dem Weg zu meiner Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und habe das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch ich selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehme aktiv am Leben teil und habe deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • bin zufrieden und möchte deshalb auch, daß meine Mitmenschen sich wohlfühlen

  • kann selbst für meinen Lebensunterhalt sorgen und bin deshalb finanziell relativ unabhängig und kann zudem wirksam dazu beitragen, die Steuer- und Soziallasten meiner Mitmenschen zu reduzieren

Der Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist übertragen auf eine Reise in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort, während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Ich habe auf dem Weg zu meiner Lebensaufgabe die Art und Weise, wie Menschen eigentlich von Natur aus lernen, wiederentdeckt.

Konkret bedeutet das, lernen durch:

  • kritisches und möglichst vorurteilsfreies Fragen 
    (Ich kann nur wissen, wonach ich fragen kann !)

  • Beobachtung und Nachahmung 

  • Versuch und Irrtum

Wenn ich diese natürlichen Lernmethoden mit der Art und Weise vergleiche, wie ich im Rahmen des traditionellen Bildungssystems (Frontalunterricht) lernen musste, so kann ich nur sagen, daß keine der Methoden auch nur annähernd zufriedenstellend angewendet wurde. Fragen nur, wenn es unbedingt sein muß und auf keinen Fall dumme Fragen bzw. Fragen, die andere dumm finden könnten. Beobachten ja, nachahmen (mit sofortiger Rückfragemöglichkeit) nein. Das Lernen durch Versuch und Irrtum war meist auf das Theoretische (und damit Vorhersehbare)  beschränkt und gar nicht auf das einzigartige Wesen des einzelnen Menschen ausgerichtet. Die Methode wurde praktisch, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt, beispielsweise im Rahmen von genau vorgegebenen Übungszeiten, Übungsplänen und Lerngruppen angewendet. Wirklich lehrreich wäre es wenn man sich spielerisch in eine Aufgabe einarbeiten kann und dabei jemanden hat, der einem weiterhilft, wenn man alleine nicht mehr weiter weiss. Aber bei den Praktikas, ging es vor allem darum, innerhalb der vorgegebenen Zeit, eine genau festgelegte Aufgabe zu erfüllen – Lerneffekt minimal. 

Während ich einen großen Teil des in der Schule und im Studium gelernten Wissens wieder vergessen habe, ist das Wissen, das ich mir auf dem vorher beschriebenen Wege selbst und in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen konstruiert habe, entweder direkt verfügbar, zumindest aber kann ich es mit Hilfe meiner maschinellen Gedächtnishilfe (die gemeinsame/ individuelle Internetquellensammlung) schnell und gezielt abrufen. 

Die Diplomarbeit und auch die Arbeit als Dipl. Ingenieur war von Anfang bis Ende ein Kampf (mit mir selbst, mit den Aufgaben und Problemen der Arbeit und dem Arbeitsumfeld), während die Entwicklung meiner bisherigen Produkte und Dienste ein anstrengendes, aber sehr spannendes Abenteuer war, an das ich mich mit größter Freude zurück erinnere.

Was lässt sich daraus übers Lernen ableiten ?

Wegen der eben beschriebenen und vieler weiterer von mir erkannten Probleme (in der Bildung und auch der Gesellschaft im allgemeinen) habe ich mir ein Konzept für ein neues Bildungssystem ausgedacht, das langfristig die Ursachen dieser Probleme beseitigt. 

In der Welt des traditionellen Bildungssystems würde ich als jemand eingestuft werden, der programmieren und elektronische Schaltungen bauen kann, weil er die entsprechende Ausbildung (abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik) absolviert und eine entsprechende Urkunde (Diplom) erworben hat.

Niemals aber ist es nach Ansicht unserer sogenannten Führungselite möglich, daß ein derart ausgebildeter Mensch über die Fähigkeiten verfügt, um ein brauchbares Konzept für ein neues Bildungssystem zu entwickeln. Solch ein Konzept können eben nur entsprechende (von der Elite) anerkannte Fachexperten entwickeln.

Das wirkliche Leben hat aber gezeigt, daß es genau anders herum war, ich habe offensichtlich das entsprechende Wesen um das Grundkonzept für ein neues Bildungssystem zu entwickeln und mir fehlen wichtige Wesensmerkmale um langfristig und auf professioneller Ebene Mikrocontroller zu programmieren bzw. elektronische Schaltungen zu entwickeln. 

Nicht das mühsam durch ausdauernden Fleiss und Pflichtbewußtsein erworbene Fachwissen bestimmt also ob jemand eine Aufgabe mit Freude und kompetent erfüllt, sondern sein gesamtes Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken und -schwächen, die Gesundheit). 

Das praktische Leben zeigt also eindeutig und nachweisbar die Widersprüche unseres Bildungssystems, in diesem Fall ist die Ursache der Widersprüche, daß dieses Bildungssystem das Wesen des einzelnen Menschen, der Einfachheit halber, nicht berücksichtigt. Es bedarf nämlich großer Anstrengungen, das Wesen eines heranwachsenden Menschen zu ergründen und ihn an seine Lebensaufgabe heranzuführen. Noch schwieriger wird es wohl für bereits erwachsene Menschen sich einzugestehen, daß sie für die Aufgabe, die sie einmal ausgewählt haben nicht wirklich geeignet sind und sich deshalb auf den Weg machen sollten, um das eigene Wesen zu erkennen und im Rahmen ihrer Lebensaufgabe zu entfalten.

Wobei man hier auch berücksichtigen muß, daß viele Menschen ihren Beruf nicht völlig frei auswählen können. Da ist zum einen die Mitwelt, die entsprechende Erwartungen an uns hat, etwa daß wir einen sogenannt angesehenen Beruf wählen sollen, damit man dazugehört. Zum anderen ist da der Zwang, daß wir ausreichend Geld verdienen müssen, damit wir später unsere Rechnungen bezahlen können. Erst ein Wertewandel und ein Grundeinkommen würde es möglich machen, daß wir unseren Beruf völlig frei wählen können.

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Lernkonzept für Autodidakten und Problemlöser

 

Im Grunde geht es bei dem Lernkonzept darum, mit Hilfe entsprechender Lernmethoden und dem Internet selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen und das gelernte Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um gute Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen.

Gratis-eBook und eMail-Einführung

Das Konzept besteht im Wesentlichen aus folgenden Lernmethoden:

  • motiviert lernen
  • das ganzheitliche Bild von dem was ich lerne
  • mit praxisrelevanten Inhalten lernen
  • konstruktiv zusammenarbeiten
  • lernen mit Hilfe systematischer Inhalte
  • mehrere Sichtweisen berücksichtigen
  • Probleme erkennen und formulieren
  • die fortlaufende Selbst- und Fremdbeurteilung des eigenen Lernfortschrittes

Zusammenfassung des Lernkonzepts:

Der entscheidende Punkt ist die Motivation zum Lernen, also das ernsthafte Interesse an den Lerninhalten. Diese Motivation zum Lernen muß immer von dem betreffenden Menschen selbst kommen – alles andere kennen wir aus unseren Schulen unter dem Begriff "Büffeln".

Deshalb geht es in dem Lernkonzept zuerst darum, sich die Lernziele klar zu machen und dann warum es sich lohnt die jeweiligen Lerninhalte zu lernen. Es geht letztendlich darum, aus eigenem Antrieb heraus und gerne zu lernen, weil das Lernen als wirklich sinnvoll empfunden wird.

Mit der Energie, die ein Mensch hat, der aus eigener Motivation heraus lernt, geht es dann daran, sich ein ganzheitliches Bild von den Lerninhalten zu machen und sich damit aktiv auseinander zu setzen.

Da jeder Mensch auf andere Informationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zurückgreift wie der jeweils andere und deshalb jeder eine bestimmte Information auf seine ganz individuelle Art und Weise zu seinem Wissen verarbeitet, bekommt der Lernende lediglich eine grobe Lernanleitung und hat somit ein Maximum an Handlungsspielraum, so daß er möglichst selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen kann.

So kann der Lernende im Rahmen der Lernziele und des grob vorgezeichneten Lernwegs mit Hilfe seines Grundwissens und der Lernanleitung die vielfältigsten praktischen Erfahrungen sammeln und sich sein Wissen durch eigene Fragen und der Suche nach den entsprechenden Antworten weitestgehend selbst und in Zusammenarbeit mit anderen konstruieren.

Konkret bedeutet das, konstruktiv mit anderen (andere Lernende, Interessierte, …) via Internet zusammenarbeiten, also diskutieren, Fragen stellen und beantworten, Probleme erkennen, beschreiben und lösen und/oder das eigene Wissen zur Diskussion stellen, um es beispielsweise auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Natürlich werden dazu die Möglichkeiten, die das Internet zum Informieren und Kommunizieren bietet, so gut wie möglich genutzt!

Wenn der Lernende das Gefühl hat, dass er die Lerninhalte soweit verstanden hat, dann fasst er diese noch einmal kurz mit eigenen Worten zusammen.
Diese vom Lernenden selbst erstellte Zusammenfassung hilft ihm später schnell und einfach in die jeweiligen Lerninhalte einzusteigen.

Dazu können auch die Erkenntnisse anderer, besonders wichtige Lehrsätze, wichtige Informationen und Infoquellen aus dem Internet (Animationen, Lernvideos, Bilder, …) verwendet werden, mit Linkangabe zur Quelle.

Am bedeutsamsten ist es aber, das erlernte Grundwissen praktisch anzuwenden und dabei seine natürliche Neugierde so weit als möglich auszuleben. Als Grundlage dafür dienen die in den Lernunterlagen beschriebenen Praxisbeispiele, praxistaugliche Methoden und Übungsaufgaben.

Die alltagsrelevanten Praxisbeispiele und die Methoden sollen dabei auch als Mustervorlage dienen, um sich selbst sinnvolle Anwendungsbeispiele auszudenken und auf diesem Wege eigene Erfahrungen, Eindrücke und relevante Informationen zu sammeln – diese werden fein säuberlich im Lernportfolio dokumentiert, das am Ende die ganz persönliche Lerngeschichte des Lernenden erzählt.

Das wichtigste dabei ist, daß die Lernenden sich mit den Erfahrungen und Eindrücken, die sie gesammelt haben, am Ende noch einmal konstruktiv auseinandersetzen und für alle Fragen die sich dabei stellen, nach den entsprechenden Antworten suchen.

Das Ganze wird dann im Rahmen entsprechender Erkenntnisse kurz und prägnant zusammengefaßt.

Je klarer und verständlicher, desto besser. Auch hierfür ist das Internet eine wertvolle Informationsquelle  (Zitate, Lehrsätze, Animationen, Lernvideos, Bilder, …) – Linkangabe zur Quelle nicht vergessen.

Der Lernerfolg kann durch entsprechende Wiederholungsfragen und Aufgaben, vor allem aber anhand der vom Lernenden in seinem Lernportfolio beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse beurteilt werden. In diesem Lernportfolio hat der Lernende seine persönliche Lerngeschichte von Anfang bis zum Ende dokumentiert.

Der Lernende kann mit Hilfe des Lernportfolios seinen aktuellen Wissensstand mit dem für das jeweilige Lernziel erforderlichen, vergleichen.
Wenn möglich sollte der Lernende sein Wissen und seine Erkenntnisse auch anderen zum Beispiel via Internet (Webforen, Facebook-Gruppe, in deinem Google Plus-Stream, …) zur Diskussion stellen.

Falls erforderlich sollte der Lernende auch vergleichen wie er handeln sollte und wie er tatsächlich handelt.

Am Ende diskutieren die Lernenden über die Erfahrungen, die sie gemacht haben und das Wissen, das sie selbst konstruiert haben und stellen dabei auch Zusammenhänge zum anfangs gelernten (vermittelten) Grundwissen her.

Fazit:

Die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Anwendung der eben vorgestellten Lernmethoden haben ganz allgemein Menschen, die an sich und ihre Fähigkeiten glauben, der eigenen Wahrnehmung vertrauen, die die innere Bereitschaft haben, mit ihren Mitmenschen konstruktiv zusammen zu arbeiten und sich ihre kindliche Neugier und ihre Freude am Lernen durch das traditionelle Bildungssystem, bei dem das individuelle Wesen des Menschen weitestgehend ausgeblendet wurde, nicht nehmen ließen.

 

Hinweis
Sehr ausführlich habe ich dieses Lernkonzept in meinem Lehrgang „Netzwerkkompetenz wie? – Mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen!“ dokumentiert.

Außerdem habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie wir das Bildungssystem grundsätzlich ändern können. Weitere Informationen dazu finden Sie in meinem „Grundkonzept für ein neues Bildungssystem“.

 

 

Coaching: das didaktische Konzept für Ihren Online-Workshop

 

Zielgruppe:

Bildungsinstitute und Trainer, die ihre Vor-Ort-Workshops und Seminare jetzt auch online anbieten möchten und ein speziell für das Lernen im Internet geeignetes, didaktisches Konzept und eine entsprechende, technische Umgebung suchen

Sie:

  • suchen ein didaktisches Konzept (ein Lehr-/Lernkonzept) für Ihren Online-Workshop bzw. für das Online-Seminar  und rat- und tatkräftige Hilfe um dieses Konzept bestmöglich für Ihren konkreten Anwendungsfall zu nutzen

  • suchen eine fertige Mustervorlage, um webbasierte Lerninhalte zu beliebigen Themen- und Fachgebieten zu erstellen (der von mir entwickelte Lehrgang enthält viele kreative Beispiele, wie Informationen mit zeitgemäßen Methoden und Werkzeugen klar und verständlich präsentiert werden können)

  • möchten die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Möglichkeiten sinnvoll im Rahmen Ihrer Erziehungs-/Lehraufgabe nutzen

  • suchen eine Anleitung, die Ihnen Wege aufzeigt, wie Sie Menschen optimal beim Lernen unterstützen können

  • suchen eine geeignete Internet-Plattform für Ihre Lerninhalte

… dann könnte dieser Coaching-Dienst für Sie interessant sein.

Kurzbeschreibung:

Sie möchten Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, auch online an ihren Workshops und Seminaren teilzunehmen. So werden ihre Lernangebote wesentlich flexibler, da sie an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) genutzt werden können. Der Lernende muss keinen Urlaub nehmen und kann sich die Zeit und die Kosten für die Anreise und die Übernachtung sparen.

Dafür suchen Sie nun speziell ein für das Lernen im Internet geeignetes, didaktisches Konzept und eine entsprechende, technische Umgebung.

Sie haben wenig Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang mit dem Internet und wissen deshalb nicht, wie Sie es kompetent für Ihre Online-Workshops und -Seminare nutzen können. 

Es stellen sich unter anderem folgende Fragen/Probleme:

  • Wie kann ich die die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Möglichkeiten optimal nutzen

  • Welche Fähigkeiten braucht der Lernende, damit er das Lernen via Internet bestmöglich für sich nutzbar machen kann ? 

  • Wie helfe ich dem Lernenden bestmöglich dabei, daß er die neuen Lernangebote auch optimal nutzen kann ? 
    bzw.
    Wie unterstütze ich den Lernenden bei folgenden Aufgaben: – sich selbst zum Lernen motivieren | selbstgesteuert, also aus eigenem Antrieb heraus Wissenslücken, Probleme und Fehler erkennen | das eigene Wissen mit anderen offen teilen | die neuen Medien als Problemlösungs- und Wissensquelle kompetent nutzen | den gesamten Lernprozeß in hohem Maße selbst organisieren

Sollen die Möglichkeiten, die das Internet bietet, also wirklich nutzbringend in das Lernangebot integriert werden, so braucht der Lernende eine grundlegende Kompetenz, damit er sich diese neuen Möglichkeiten erschließen kann.

Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, allgemeine und fachspezifische Quellen zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Viele dieser (traditionellen) Informationsquellen (Fachzeitschriften, Fachdatenbanken, Lexika, Atlanten, Formelsammlungen, Behörden, Verbände, Tageszeitungen, Wochenzeitungen,…) sind mittlerweile online und können so zeit- und ortsunabhängig zur Informationsbeschaffung genutzt werden. 

Um allerdings auf diesem Wege die gewünschte Information gezielt  suchen und finden zu können, sind entsprechende Kenntnisse notwendig. Das bedeutet, man sollte beispielsweise die betreffenden Suchtechniken zum Abfragen der Datenbanken kennen und vor allem genau wissen, was man eigentlich sucht, um gezielte Suchanfragen stellen zu können. Aber selbst wenn die gesuchte Information genau bekannt ist und man weiß, wo man sie findet, müssen die Antworten auf bestimmte Fragen hinsichtlich dieser Information erst aus den gefundenen Dokumenten (Texte, Tabellen, Bilder,…) herausgefiltert werden. 

Diese Arbeit kann man sich möglicherweise sparen, wenn man die Kommunikationsdienste des Internets (Twitter, Communities, Diskussions- und Chatforen, Diskussionslisten,…) verwendet und dort versucht, entweder in bereits geschriebenen Beiträgen (Archiv) die Antwort auf die jeweilige Frage zu finden oder selbst Fragen stellt und damit Diskussionen entfacht, um die Antwort gegebenenfalls schrittweise zu erarbeiten. Je präziser dabei die Frage gestellt wird, um so höher ist die Chance auf eine konkrete Antwort. 

Dies erfordert jedoch neben der Tatsache, daß man genau weiß, welche Information man sucht, auch die Fähigkeit, die dazu notwendigen Fragen möglichst präzise in Worte zu fassen. Während man den technischen Umgang mit den Internetdiensten relativ schnell erlernt, ist das Erarbeiten des Wissens, wie man sich klar und verständlich beim Schreiben ausdrückt, mit einigem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Eine gute Lese- und vor allem Schreibfertigkeit ist aber letztendlich die Voraussetzung für eine effektive Fernkommunikation.

Mein Coachingdienst: das didaktische Konzept für Ihren Online-Workshop

Es gibt einen Lehrgang, der auf der Basis dieses didaktischen Konzepts erstellt wurde. Es wird also an konkreten Beispielen gezeigt, wie die einzelnen Lernmethoden angewendet werden. So können Sie das didaktische Konzept anhand vieler Praxisbeispiele nachvollziehen. Außerdem kann der Lehrgang Ihnen als Mustervorlage für Ihre eigenen Workshop-/Seminarunterlagen dienen.

Ich unterstütze Sie mit Rat und Tat dabei den größtmöglichen Nutzen aus dem didaktischen Konzept zu ziehen. Dabei kommen je nach Situation auch meine Standard-Workshops zum Einsatz. Natürlich können die Workshop-Inhalte und auch das Workshop-Konzept an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden, also auf Ihre wichtigen Themen/Aufgaben hin ausgerichtet werden.

Die Workshops werden bevorzugt online durchgeführt, aber auch Vor-Ort-Workshop können gebucht werden. Für die Vor-Ort-Workshops muss ich individuelle Preise kalkulieren, die sich an den Fahrt- und Übernachtungskosten orientieren.


Zögern Sie nicht und nutzen Sie die nachfolgenden Kontaktmöglichkeiten, falls Sie Fragen haben oder weitere Infos wünschen!

 

Anfrage per Online-Formular:

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre Email Adresse (Pflichtfeld)

gewünschter Workshop-Termin (z. B. 01.05 bis 21.05)

Ihre Nachricht (z. B. wichtige Fragen, Anmerkungen, ...)

Infos zum Datenschutz


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Serie: Möglichkeiten um Lerninhalte zu strukturieren – Teil 1

 

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Grundsätzliche Strukturierung

Die Struktur ist das ganzheitliche Bild auf das Tutorial/den Online-Kurs, das es dem Betrachter ermöglicht, die einzelnen Lerninhalte als bestimmten Teil des Ganzen zu erkennen und diese in ihrem jeweiligen Sinnzusammenhang im gesamten Tutorial/Online-Kurs einzuordnen.

Eine Möglichkeit Lerninhalte möglichst übersichtlich zu strukturieren ist es, diese in Lerneinheiten, Lektionen bzw. Lektionseinheiten und diese wiederum in Abschnitte bzw. Frage-Antwort-Paare zu unterteilen. Weitere Elemente, die eine ganzheitliche Sicht auf die Lerninhalte erleichtern, sind beispielsweise Methoden (systematische Inhalte), Bedienungsanleitungen für Informations- und Kommunikationswerkzeuge, Szenarien, in denen die Methoden und Werkzeuge angewendet werden und Diskussionen, in denen die in den einzelnen Lektionen behandelten Internetdienste kritisch betrachtet werden. Alle Lektionen haben grundsätzlich die gleiche Struktur und werden mit ebenfalls der gleichen Struktur in die betreffende Lerneinheit integriert. 

Die Lerninhalte werden dabei gemäß der folgenden hierarchischen Struktur geordnet:

Lehrgang (Tutorial, Kurs)

  • lerneinheits-übergreifende Abschnitte
    • Lerneinheit (Baustein)
      • lektions-übergreifende Abschnitte
        • Lektionen und Lektionseinheiten
          • Lernabschnitte oder kurz Abschnitte bzw. Frage-Antwort-Paare

Wie Sie sehen können, sind Abschnitte sehr flexibel einsetzbare Strukturelemente – die darin formulierten Lerninhalte können lerneinheits-übergreifend gültig oder aber auch Teil einer Lektion bzw. Lektionseinheit sein. In einen Abschnitt können neben den unterschiedlichsten Lerninhalten auch vorgefertigte Lernelemente (Übersicht, Lehrkonzept, Szenario, Diskussion,…) gepackt werden. Bei diesen Lernelementen handelt es sich um feste Grundbestandteile des Lehrgangs bzw. Lehrkonzepts, die an der jeweils geeigneten Stelle zum Einsatz kommen. Praktische Beispiele hierfür sind die Diskussionen, in denen die in den einzelnen Lektionen behandelten Internetdienste kritisch betrachtet werden, die systematischen Inhalte, in denen Methoden beschrieben werden oder Szenarien, in denen die Methoden und die in den betreffenden Abschnitten beschriebenen Informations- und Kommunikationswerkzeuge angewendet werden. 

Ein Abschnitt ist in der Regel in einem Dokument gespeichert, das wiederum aus einzelnen Dateien (Bild-, Audio- und/oder Videodateien, Animationsdateien) bzw. Textabschnitten besteht.

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

Praktische Beispiele zur eben beschriebenen grundsätzlichen Strukturierung der Lerninhalte:


Strukturierung einer Lerneinheit

Abb.  Beispiel – Strukturierung einer Lerneinheit


Strukturierung einer Lektion

Abb.  Beispiel – Strukturierung einer Lektion


Frage-Antwort-Paare

Abb.  Beispiel – Frage-Antwort-Paare


 

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Lernen durch Fragen …

Wir können nur wissen wonach wir fragen können. Daraus folgt, daß Fragen die einzige Möglichkeit ist, um gezielt nach Antworten zu suchen und so viele Dinge zu verstehen.

Ein Beispiel hierfür ist das Thema Ausländer. Man könnte jetzt seitenlange Artikel schreiben, ob Ausländer grundsätzlich eine Bereicherung für uns sind oder nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es einfach grundlegende Fragen zu stellen, auf die der Leser dann selbst nach Antworten sucht.

Einige kritische Fragen sind:

Warum muss man für die Einreise in andere Länder (Kanada, USA, Neuseeland, …), entweder viel Geld mitbringen oder viel Wissen bzw. Kompetenzen und warum ist das bei uns nicht so ?

Warum sagen wir nicht, du bist willkommen, wenn du uns wirklich nützlich bist ?

Warum können unsere deutschen Mitbürger mit geringer Bildung, nicht die einfachen und schlecht bezahlten Arbeiten ausführen ? Warum sind die einfachen Tätigkeiten überhaupt so schlecht bezahlt ?

Was passiert, wenn wir uns in den nächsten Monaten/ Jahren unseren gigantischen Staatschulden stellen müssen und wir dann kein Geld mehr haben, um die Sozialhilfe für die vielen Menschen aus allen möglichen Ländern, zu bezahlen ?

Was werden die machen, wenn sie kein Geld mehr vom Staat bekommen, weil dieser bankrott ist, aber etwas zu essen und zu trinken brauchen ?


Ein weiteres Beispiel ist der von der politischen Klasse vorangetriebene Jugendschutz im Internet. 

Wieder könnte man seitenlange Artikel schreiben oder eben gezielte Fragen stellen.

Einige kritische Fragen sind:

Können wir Deutsche, diesen Jugendschutz im Internet tatsächlich realisieren, wenn man bedenkt, daß das Internet ein globales Medium ist und es die anderen ca. 200 Staaten nicht interessiert, was unsere gesetzeswütigen Volksvertreter beschließen ?

Hat die Regierung in Wirklichkeit erkannt, welches Potential im Internet steckt, wenn es die Bürger kompetent nutzen, beispielsweise um mit Hilfe von Blogs Aufklärungsarbeit zu leisten ?

Sollen unter dem Deckmantel des Jugenschutzes wichtige Grundrechte eingeschränkt werden, um unliebsame Informationsquellen aus dem Internet zu entfernen ?


Was viele nicht wissen ist, daß die große Masse der Menschen bei uns sehr obrigkeitshörig ist und solche Aktionen auch wenn sie nicht wirklich realisiert werden, eine sehr negative Wirkung auf die Masse haben. Das Internet wird mit einem riesigen Mediengetöse mit Gefahren für die Kinder, mit Terror, Nazis, Volksverhetzung usw. in Verbindung gebracht und das hat auch Einfluss auf die Entscheidung der Menschen, selbst am Internet teilzunehmen oder nicht bzw. ihre Kinder zur Teilnahme aufzufordern.

Der Schaden läuft also eher im Hintergrund ab. Das Ganze wird natürlich nicht offen ausgesprochen, sondern wie immer in einen Deckmantel gehüllt – hier ist es der Jugendschutz, bei Kriegseinsetzen im Ausland ist es die Friedenssicherung. Alles immer hübsch verpacken, damit niemand die wahren Absichten erkennt.

Das genaue Gegenteil von dem eben beschriebenen Lernen durch Fragen ist daß, was sich unter dem Stichwort "Political Correctness" (politische Korrektheit) verbirgt. Hier werden die unangenehmen Wahrheiten nicht ausgesprochen, sondern für die Machterhaltung, dem Eigennutz wegen, aus Angst und Bequemlichkeit zum Tabuthema erklärt. 

Diese Tabuthemen verhindern sehr wirksam, die Aufklärung über große Probleme und Zukunftsfragen und führen langfristig dazu, daß sich unsere Frust- und Schuldenberge immer weiter auftürmen.

Wirken wir dieser traurigen Entwicklung entgegen, indem wir kritisch fragen und diese Tabus einfach brechen.

 

Wie ich den Unterschied zwischen selbstgewolltem Lernen und dem „von oben herab befohlenen Lernen“ erkannte …

 

die Lerngeschichte in aller Kürze …

Ich hatte schon in der Schulzeit meine Probleme mit dem passiv und still dasitzen und zuhören was der Lehrer sagt. Ich fragte mich schon damals, warum es im Ergebnis vor allem um gute Noten ging, anstatt darum Sinn und Freude beim Lernen zu empfinden. Der große Zweifel an unserem Bildungssystem aber begann, als ich während meiner Diplomarbeit in aller Deutlichkeit erfahren mußte, was der große Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ist. Es war am Ende meines Elektrotechnik-Studiums (Sommer 1998) und ich hatte die Aufgabe, eine komplexe (von einem Mikrocontroller gesteuerte) Schaltung zu bauen und den betreffenden Mikrocontroller zu programmieren. Ich hatte mir während meines Studiums viel Fachwissen angeeignet, verfügte jedoch nur über sehr wenig Praxiserfahrung.

Jedenfalls wurde mir während dieser Diplomarbeit zum ersten Mal so richtig bewußt, wie schwierig es ist, das mühsam auf theoretischem Wege erlernte Fachwissen tatsächlich auf eine bestimmte Aufgabe bzw. zur Lösung der im Rahmen der Aufgabe anfallenden Probleme anzuwenden. Ich erkannte, wie wichtig praktische Erfahrungen waren (die mir fehlten) und ich erkannte, wie wichtig es war, sich mit den praktischen Erfahrungen und den vielen Fragen bzw. Antworten intensiv zu beschäftigen. Nur auf diesem Wege kann ein Anfänger im Laufe der Zeit ein Meister werden. Die vielfältigen, eigenen Erfahrungen und eigenen Erkenntnisse also sind es, die den Meister eindeutig vom Anfänger unterscheiden. Ich war also der Anfänger und ich fühlte, daß das halbe Jahr, in dem die Diplomarbeit abzuschließen war, niemals ausreichen würde, um wirklich aus den zahlreichen Erfahrungen, die ich während der Diplomarbeit gemacht hatte, die so wertvollen eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. Nicht zuletzt hätte ich auf diesem Wege auch eine individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf benötigt, Menschen also, die gerne und verständlich Fragen beantworten und mich kompetent auf meinem Weg begleiten. Da auch ein solcher Mentor nicht verfügbar war und auch das Internet keine geeignete Alternative bot, weil ich zu der Zeit noch nicht kompetent damit umgehen konnte, entschloss ich mich einfach dazu, das zu machen, was mich schnell zu meinem Diplom führte.

Ich erhielt am Ende jedenfalls mein Diplom und nach einigen Bewerbungen hatte ich eine passende Arbeitsstelle gefunden. Dort machte ich noch viele weitere Erfahrungen, die mir nach und nach die Gewissheit brachten, daß ich irgendwie noch nicht die Aufgabe gefunden hatte, die ich mit Freude und kompetent erfüllen kann.

Da stand ich nun vor einem Berg mit unbequemen Fragen, auf die sicher schmerzhafte Antworten folgen würden. Sollte die wahrlich große Anstrengung, mit der es verbunden war, die riesigen Mengen an Fachwissen zu lernen, um die Prüfungen zu bestehen, völlig umsonst gewesen sein ? Wie viele meiner Mitmenschen auch blendete ich diese äußerst unbequemen Fragen aus und stellte mich den Vorboten der Wahrheit (den Antworten auf die Fragen) nicht. Ich dachte, die Probleme würden sich im Laufe der Zeit weitestgehend von selbst lösen. Letztendlich habe ich mir, wie viele meiner Mitmenschen das auch tun, selbst etwas vorgemacht, ich wollte die Realität nicht wahrhaben. 

Wer eine Aufgabe mit Freude und kompetent erfüllen möchte, muß das entsprechende Wesen haben.

Leider konnte ich damals noch nicht genau erkennen, woran es genau lag, da ich einfach noch zu wenig wußte. Wie ich heute nach tiefgründigem und jahrelangem Nachdenken herausfand, war die Hauptursache für die Probleme, die ich damals hatte, daß die Aufgabe und mein Wesen nicht optimal harmoniert haben. Ich hatte mir viel zu wenig Gedanken darüber gemacht, ob ich mit meinem Wesen (meine Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken- und -schwächen, …) wirklich dazu geeignet bin, eine solche Aufgabe mit Freude und kompetent zu erfüllen. Irgendwie fand ich es interessant, Mikrocontroller zu programmieren, aber es fehlte jeder persönliche Bezug dazu und die Aufgabe war nicht wirklich von mir selbst gewählt. Jetzt weiß ich, was mir damals am meisten fehlte: es war die Leidenschaft, ich war nicht mit dem Herzen dabei.

Es kam, wie es kommen mußte, die innere Kämpfe wurden dermaßen unerträglich, daß ich mich entschloss, meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. zu kündigen und wurde vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Lebensunternehmer. Dadurch und durch meine finanziellen Ersparnisse hatte ich den notwendigen Handlungsspielraum, um eine für mich geeignete Aufgabe zu finden. Was jetzt noch fehlte, war die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf, die ich letztendlich im freien Zugang zum Internet bzw. zu den dort von anderen Menschen veröffentlichten Informationen (ihre Erfahrungen, ihre Erkenntnisse, ihre Fragen, ihre Antworten, ihre Ideen, ihre Tipps, ihre Tricks,…), fand. 

Der Weg zu meiner Lebensaufgabe (selbstgewolltes und sinnerfülltes Lernen) unterschied sich grundlegend von dem Weg zum Elektro-Ingenieur (von oben herab befohlenes Lernen). Es ging nicht mehr so sehr darum, die von anderen Menschen (mehr oder weniger klar) vorgegebenen Lernziele zu erreichen und das über entsprechende Prüfungen nachzuweisen, sondern vor allem darum, selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen. Das Lernen auf dem Weg zum Elektro-Ingenieur war wohl auch unbewusst, das Streben nach einem gesellschaftlich anerkannten Beruf, während ich auf dem Weg zur Lebensaufgabe dem Ruf meines Herzens gefolgt bin. 

Ich beschreibe nun einige der mir besonders aufgefallenen Unterschiede, indem ich meine Erfahrungen auf beiden Wegen vergleiche.

Während beim "von oben herab befohlenen Lernen" die Lernziele klar von den zuständigen Lehrkräften (Stichwort: Lehrplan) festgelegt werden, ging es jetzt erst einmal darum diese Ziele selbst zu formulieren. Im weiteren ging es darum, einen praktikablen Weg zu überlegen, der zu diesem Ziel führt und vor allem, mich selbst jeden Tag dazu motivieren, den Weg zu diesem Ziel zu gehen. Ich entschied nun selbst, welche Inhalte zum Erreichen der Ziele wertvoll und welche weniger wertvoll waren, diskutierte mit anderen über die Inhalte, stellte und beantwortete Fragen und entschied selbst, welche Aufgaben in welcher Reihenfolge erfüllt werden müssen. Weiterhin galt es die im Rahmen der Aufgaben anfallenden Probleme selbst als solche zu erkennen, diese Probleme klar und verständlich zu beschreiben und entsprechende Lösungen zu finden. Wie ich die Probleme effektiv löse, habe ich in meiner Problemlösungsmethode zusammengefaßt. Zum Probleme lösen benötigt man ein (fachübergreifendes) Wissen, daß ich mir ebenfalls auf autodidaktischem Wege selbst konstruiert habe. Auch hierfür habe ich mir eine entsprechende Methode ausgedacht, die ich Wissenskonstruktionsmethode genannt habe. Damit ich schnell auf die Informationen/Quellen und auch auf die jeweils relevanten Lerninhalte zugreifen konnte, habe ich die individuelle Internetquellensammlung bzw. ein allgemein anwendbares Ordnungssystem entwickelt. Darüber hinaus habe ich mir noch viele weitere Methoden bzw. Systeme ausgedacht, mit denen ich Informationen/Quellen systematisch finden, bewerten, leicht wiederauffindbar abspeichern und letztendlich produktiv nutzen kann.

Jetzt konnte ich mir das Fachwissen aneignen und es sofort praktisch anwenden oder, wie auch häufig der Fall, ich sammelte zuerst praktische Erfahrungen, suchte mir dann das Fachwissen, um mir zu erklären, was ich da eigentlich gemacht habe. Anstatt mein Wissen durch von oben herab befohlene Prüfungen nachzuweisen, mußte das jeweilige Problem gelöst werden. Jede Teillösung brachte mich einen Schritt näher zu meinem Ziel – eine Aufgabe, die ich mit Freude und kompetent erfüllen und mit der ich meinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Während das traditionelle Notensystem vorwiegend mißt und bewertet, wie gut sich jemand Fachwissen aneignen und sich in herrschende Systeme einfügen kann, ging es jetzt darum, die Kompetenzen, also die Erfahrungen bzw. Erkenntnisse, zu beschreiben und zu bewerten. Diese Lerngeschichte habe ich im Rahmen meines Buches, meines Lehrgangs und meiner Konzepte für jeden Interessierten nachvollziehbar dokumentiert und dabei gleichzeitig meine Schreibfähigkeiten trainiert. Schreiben ist die beste Methode, um klares Denken zu trainieren. Nur klare Gedanken können letztendlich klar und verständlich dokumentiert werden. Klares Denken ist die wichtigste Grundfähigkeit eines Menschen, der in einer Informationsgesellschaft erfolgreich sein möchte. 

Coaching: ein ePortfolio erstellen

 

Fazit: Was habe ich Wesentliches gelernt ?

Ich habe ganz allgemein eine große Achtung vor den Menschen gewonnen, die unsere Technologien entwickeln bzw. nutzbringend anwenden, weil ich selbst erlebt habe, was für eine anstrengende Tätigkeit das ist. Ich bewundere Menschen, die sich komplexe elektronische Schaltungen ausdenken können; das dazu notwendige Wissen interessiert mich, aber ich könnte niemals diese Schaltungen voller Hingabe und Leidenschaft (wie ich sie bei der Entwicklung meiner Konzepte empfinde) entwickeln. Nicht zuletzt konnte ich zumindest in den Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe, nicht mit meinen Werten in Einklang leben, was aber die Grundvoraussetzung dafür ist, daß ein Mensch sich wohlfühlen kann. 

Erst jetzt, wo ich meine Lebensaufgabe gefunden habe, kann ich den großen Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe wirklich erkennen, ich:

  • darf jetzt aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • darf immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • bin wirklich sehr gut in dem, was ich tue

  • bin auf dem Weg zu meiner Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und habe das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch ich selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehme aktiv am Leben teil und habe deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • bin zufrieden und möchte deshalb auch, daß meine Mitmenschen sich wohlfühlen

  • kann selbst für meinen Lebensunterhalt sorgen und bin deshalb finanziell relativ unabhängig und kann zudem wirksam dazu beitragen, die Steuer- und Soziallasten meiner Mitmenschen zu reduzieren

Der Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist übertragen auf eine Reise in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort, während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Ich habe auf dem Weg zu meiner Lebensaufgabe die Art und Weise, wie Menschen eigentlich von Natur aus lernen, wiederentdeckt.

Konkret bedeutet das, lernen durch:

  • kritisches und möglichst vorurteilsfreies Fragen 
    (Ich kann nur wissen, wonach ich fragen kann !)

  • Beobachtung und Nachahmung 

  • Versuch und Irrtum

Wenn ich diese natürlichen Lernmethoden mit der Art und Weise vergleiche, wie ich im Rahmen des traditionellen Bildungssystems (Frontalunterricht) lernen musste, so kann ich nur sagen, daß keine der Methoden auch nur annähernd zufriedenstellend angewendet wurde. Fragen nur, wenn es unbedingt sein muß und auf keinen Fall dumme Fragen bzw. Fragen, die andere dumm finden könnten. Beobachten ja, nachahmen (mit sofortiger Rückfragemöglichkeit) nein. Das Lernen durch Versuch und Irrtum war meist auf das Theoretische (und damit Vorhersehbare)  beschränkt und gar nicht auf das einzigartige Wesen des einzelnen Menschen ausgerichtet. Die Methode wurde praktisch, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt, beispielsweise im Rahmen von genau vorgegebenen Übungszeiten, Übungsplänen und Lerngruppen angewendet. Wirklich lehrreich wäre es wenn man sich spielerisch in eine Aufgabe einarbeiten kann und dabei jemanden hat, der einem weiterhilft, wenn man alleine nicht mehr weiter weiss. Aber bei den Praktikas, ging es vor allem darum, innerhalb der vorgegebenen Zeit, eine genau festgelegte Aufgabe zu erfüllen – Lerneffekt minimal. 

Während ich einen großen Teil des in der Schule und im Studium gelernten Wissens wieder vergessen habe, ist das Wissen, das ich mir auf dem vorher beschriebenen Wege selbst und in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen konstruiert habe, entweder direkt verfügbar, zumindest aber kann ich es mit Hilfe meiner maschinellen Gedächtnishilfe (die gemeinsame/ individuelle Internetquellensammlung) schnell und gezielt abrufen. 

Die Diplomarbeit und auch die Arbeit als Dipl. Ingenieur war von Anfang bis Ende ein Kampf (mit mir selbst, mit den Aufgaben und Problemen der Arbeit und dem Arbeitsumfeld), während die Entwicklung meiner bisherigen Produkte und Dienste ein anstrengendes, aber sehr spannendes Abenteuer war, an das ich mich mit größter Freude zurück erinnere.

Was lässt sich daraus übers Lernen ableiten ?

Wegen der eben beschriebenen und vieler weiterer von mir erkannten Probleme (in der Bildung und auch der Gesellschaft im allgemeinen) habe ich mir ein Konzept für ein neues Bildungssystem ausgedacht, das langfristig die Ursachen dieser Probleme beseitigt. 

In der Welt des traditionellen Bildungssystems würde ich als jemand eingestuft werden, der programmieren und elektronische Schaltungen bauen kann, weil er die entsprechende Ausbildung (abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik) absolviert und eine entsprechende Urkunde (Diplom) erworben hat.

Niemals aber ist es nach Ansicht unserer sogenannten Führungselite möglich, daß ein derart ausgebildeter Mensch über die Fähigkeiten verfügt, um ein brauchbares Konzept für ein neues Bildungssystem zu entwickeln. Solch ein Konzept können eben nur entsprechende (von der Elite) anerkannte Fachexperten entwickeln.

Das wirkliche Leben hat aber gezeigt, daß es genau anders herum war, ich habe offensichtlich das entsprechende Wesen um das Grundkonzept für ein neues Bildungssystem zu entwickeln und mir fehlen wichtige Wesensmerkmale um langfristig und auf professioneller Ebene Mikrocontroller zu programmieren bzw. elektronische Schaltungen zu entwickeln. 

Nicht das mühsam durch ausdauernden Fleiss und Pflichtbewußtsein erworbene Fachwissen bestimmt also ob jemand eine Aufgabe mit Freude und kompetent erfüllt, sondern sein gesamtes Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, Charakterstärken und -schwächen, die Gesundheit). 

Das praktische Leben zeigt also eindeutig und nachweisbar die Widersprüche unseres Bildungssystems, in diesem Fall ist die Ursache der Widersprüche, daß dieses Bildungssystem das Wesen des einzelnen Menschen, der Einfachheit halber, nicht berücksichtigt. Es bedarf nämlich großer Anstrengungen, das Wesen eines heranwachsenden Menschen zu ergründen und ihn an seine Lebensaufgabe heranzuführen. Noch schwieriger wird es wohl für bereits erwachsene Menschen sich einzugestehen, daß sie für die Aufgabe, die sie einmal ausgewählt haben nicht wirklich geeignet sind und sich deshalb auf den Weg machen sollten, um das eigene Wesen zu erkennen und im Rahmen ihrer Lebensaufgabe zu entfalten.

Wobei man hier auch berücksichtigen muß, daß viele Menschen ihren Beruf nicht völlig frei auswählen können. Da ist zum einen die Mitwelt, die entsprechende Erwartungen an uns hat, etwa daß wir einen sogenannt angesehenen Beruf wählen sollen, damit man dazugehört. Zum anderen ist da der Zwang, daß wir ausreichend Geld verdienen müssen, damit wir später unsere Rechnungen bezahlen können. Erst ein Wertewandel und ein Grundeinkommen würde es möglich machen, daß wir unseren Beruf völlig frei wählen können.

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Lernkonzept für Autodidakten und Problemlöser

 

Im Grunde geht es bei dem Lernkonzept darum, mit Hilfe entsprechender Lernmethoden und dem Internet selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen und das gelernte Wissen produktiv anzuwenden, beispielsweise um gute Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen.

Gratis-eBook und eMail-Einführung

Das Konzept besteht im Wesentlichen aus folgenden Lernmethoden:

  • motiviert lernen
  • das ganzheitliche Bild von dem was ich lerne
  • mit praxisrelevanten Inhalten lernen
  • konstruktiv zusammenarbeiten
  • lernen mit Hilfe systematischer Inhalte
  • mehrere Sichtweisen berücksichtigen
  • Probleme erkennen und formulieren
  • die fortlaufende Selbst- und Fremdbeurteilung des eigenen Lernfortschrittes

Zusammenfassung des Lernkonzepts:

Der entscheidende Punkt ist die Motivation zum Lernen, also das ernsthafte Interesse an den Lerninhalten. Diese Motivation zum Lernen muß immer von dem betreffenden Menschen selbst kommen – alles andere kennen wir aus unseren Schulen unter dem Begriff "Büffeln".

Deshalb geht es in dem Lernkonzept zuerst darum, sich die Lernziele klar zu machen und dann warum es sich lohnt die jeweiligen Lerninhalte zu lernen. Es geht letztendlich darum, aus eigenem Antrieb heraus und gerne zu lernen, weil das Lernen als wirklich sinnvoll empfunden wird.

Mit der Energie, die ein Mensch hat, der aus eigener Motivation heraus lernt, geht es dann daran, sich ein ganzheitliches Bild von den Lerninhalten zu machen und sich damit aktiv auseinander zu setzen.

Da jeder Mensch auf andere Informationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zurückgreift wie der jeweils andere und deshalb jeder eine bestimmte Information auf seine ganz individuelle Art und Weise zu seinem Wissen verarbeitet, bekommt der Lernende lediglich eine grobe Lernanleitung und hat somit ein Maximum an Handlungsspielraum, so daß er möglichst selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen kann.

So kann der Lernende im Rahmen der Lernziele und des grob vorgezeichneten Lernwegs mit Hilfe seines Grundwissens und der Lernanleitung die vielfältigsten praktischen Erfahrungen sammeln und sich sein Wissen durch eigene Fragen und der Suche nach den entsprechenden Antworten weitestgehend selbst und in Zusammenarbeit mit anderen konstruieren.

Konkret bedeutet das, konstruktiv mit anderen (andere Lernende, Interessierte, …) via Internet zusammenarbeiten, also diskutieren, Fragen stellen und beantworten, Probleme erkennen, beschreiben und lösen und/oder das eigene Wissen zur Diskussion stellen, um es beispielsweise auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Natürlich werden dazu die Möglichkeiten, die das Internet zum Informieren und Kommunizieren bietet, so gut wie möglich genutzt!

Wenn der Lernende das Gefühl hat, dass er die Lerninhalte soweit verstanden hat, dann fasst er diese noch einmal kurz mit eigenen Worten zusammen.
Diese vom Lernenden selbst erstellte Zusammenfassung hilft ihm später schnell und einfach in die jeweiligen Lerninhalte einzusteigen.

Dazu können auch die Erkenntnisse anderer, besonders wichtige Lehrsätze, wichtige Informationen und Infoquellen aus dem Internet (Animationen, Lernvideos, Bilder, …) verwendet werden, mit Linkangabe zur Quelle.

Am bedeutsamsten ist es aber, das erlernte Grundwissen praktisch anzuwenden und dabei seine natürliche Neugierde so weit als möglich auszuleben. Als Grundlage dafür dienen die in den Lernunterlagen beschriebenen Praxisbeispiele, praxistaugliche Methoden und Übungsaufgaben.

Die alltagsrelevanten Praxisbeispiele und die Methoden sollen dabei auch als Mustervorlage dienen, um sich selbst sinnvolle Anwendungsbeispiele auszudenken und auf diesem Wege eigene Erfahrungen, Eindrücke und relevante Informationen zu sammeln – diese werden fein säuberlich im Lernportfolio dokumentiert, das am Ende die ganz persönliche Lerngeschichte des Lernenden erzählt.

Das wichtigste dabei ist, daß die Lernenden sich mit den Erfahrungen und Eindrücken, die sie gesammelt haben, am Ende noch einmal konstruktiv auseinandersetzen und für alle Fragen die sich dabei stellen, nach den entsprechenden Antworten suchen.

Das Ganze wird dann im Rahmen entsprechender Erkenntnisse kurz und prägnant zusammengefaßt.

Je klarer und verständlicher, desto besser. Auch hierfür ist das Internet eine wertvolle Informationsquelle  (Zitate, Lehrsätze, Animationen, Lernvideos, Bilder, …) – Linkangabe zur Quelle nicht vergessen.

Der Lernerfolg kann durch entsprechende Wiederholungsfragen und Aufgaben, vor allem aber anhand der vom Lernenden in seinem Lernportfolio beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse beurteilt werden. In diesem Lernportfolio hat der Lernende seine persönliche Lerngeschichte von Anfang bis zum Ende dokumentiert.

Der Lernende kann mit Hilfe des Lernportfolios seinen aktuellen Wissensstand mit dem für das jeweilige Lernziel erforderlichen, vergleichen.
Wenn möglich sollte der Lernende sein Wissen und seine Erkenntnisse auch anderen zum Beispiel via Internet (Webforen, Facebook-Gruppe, in deinem Google Plus-Stream, …) zur Diskussion stellen.

Falls erforderlich sollte der Lernende auch vergleichen wie er handeln sollte und wie er tatsächlich handelt.

Am Ende diskutieren die Lernenden über die Erfahrungen, die sie gemacht haben und das Wissen, das sie selbst konstruiert haben und stellen dabei auch Zusammenhänge zum anfangs gelernten (vermittelten) Grundwissen her.

Fazit:

Die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Anwendung der eben vorgestellten Lernmethoden haben ganz allgemein Menschen, die an sich und ihre Fähigkeiten glauben, der eigenen Wahrnehmung vertrauen, die die innere Bereitschaft haben, mit ihren Mitmenschen konstruktiv zusammen zu arbeiten und sich ihre kindliche Neugier und ihre Freude am Lernen durch das traditionelle Bildungssystem, bei dem das individuelle Wesen des Menschen weitestgehend ausgeblendet wurde, nicht nehmen ließen.

 

Hinweis
Sehr ausführlich habe ich dieses Lernkonzept in meinem Lehrgang „Netzwerkkompetenz wie? – Mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen!“ dokumentiert.

Außerdem habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie wir das Bildungssystem grundsätzlich ändern können. Weitere Informationen dazu finden Sie in meinem „Grundkonzept für ein neues Bildungssystem“.

 

 

Coaching: das didaktische Konzept für Ihren Online-Workshop

 

Zielgruppe:

Bildungsinstitute und Trainer, die ihre Vor-Ort-Workshops und Seminare jetzt auch online anbieten möchten und ein speziell für das Lernen im Internet geeignetes, didaktisches Konzept und eine entsprechende, technische Umgebung suchen

Sie:

  • suchen ein didaktisches Konzept (ein Lehr-/Lernkonzept) für Ihren Online-Workshop bzw. für das Online-Seminar  und rat- und tatkräftige Hilfe um dieses Konzept bestmöglich für Ihren konkreten Anwendungsfall zu nutzen

  • suchen eine fertige Mustervorlage, um webbasierte Lerninhalte zu beliebigen Themen- und Fachgebieten zu erstellen (der von mir entwickelte Lehrgang enthält viele kreative Beispiele, wie Informationen mit zeitgemäßen Methoden und Werkzeugen klar und verständlich präsentiert werden können)

  • möchten die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Möglichkeiten sinnvoll im Rahmen Ihrer Erziehungs-/Lehraufgabe nutzen

  • suchen eine Anleitung, die Ihnen Wege aufzeigt, wie Sie Menschen optimal beim Lernen unterstützen können

  • suchen eine geeignete Internet-Plattform für Ihre Lerninhalte

… dann könnte dieser Coaching-Dienst für Sie interessant sein.

Kurzbeschreibung:

Sie möchten Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, auch online an ihren Workshops und Seminaren teilzunehmen. So werden ihre Lernangebote wesentlich flexibler, da sie an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) genutzt werden können. Der Lernende muss keinen Urlaub nehmen und kann sich die Zeit und die Kosten für die Anreise und die Übernachtung sparen.

Dafür suchen Sie nun speziell ein für das Lernen im Internet geeignetes, didaktisches Konzept und eine entsprechende, technische Umgebung.

Sie haben wenig Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang mit dem Internet und wissen deshalb nicht, wie Sie es kompetent für Ihre Online-Workshops und -Seminare nutzen können. 

Es stellen sich unter anderem folgende Fragen/Probleme:

  • Wie kann ich die die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Möglichkeiten optimal nutzen

  • Welche Fähigkeiten braucht der Lernende, damit er das Lernen via Internet bestmöglich für sich nutzbar machen kann ? 

  • Wie helfe ich dem Lernenden bestmöglich dabei, daß er die neuen Lernangebote auch optimal nutzen kann ? 
    bzw.
    Wie unterstütze ich den Lernenden bei folgenden Aufgaben: – sich selbst zum Lernen motivieren | selbstgesteuert, also aus eigenem Antrieb heraus Wissenslücken, Probleme und Fehler erkennen | das eigene Wissen mit anderen offen teilen | die neuen Medien als Problemlösungs- und Wissensquelle kompetent nutzen | den gesamten Lernprozeß in hohem Maße selbst organisieren

Sollen die Möglichkeiten, die das Internet bietet, also wirklich nutzbringend in das Lernangebot integriert werden, so braucht der Lernende eine grundlegende Kompetenz, damit er sich diese neuen Möglichkeiten erschließen kann.

Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, allgemeine und fachspezifische Quellen zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Viele dieser (traditionellen) Informationsquellen (Fachzeitschriften, Fachdatenbanken, Lexika, Atlanten, Formelsammlungen, Behörden, Verbände, Tageszeitungen, Wochenzeitungen,…) sind mittlerweile online und können so zeit- und ortsunabhängig zur Informationsbeschaffung genutzt werden. 

Um allerdings auf diesem Wege die gewünschte Information gezielt  suchen und finden zu können, sind entsprechende Kenntnisse notwendig. Das bedeutet, man sollte beispielsweise die betreffenden Suchtechniken zum Abfragen der Datenbanken kennen und vor allem genau wissen, was man eigentlich sucht, um gezielte Suchanfragen stellen zu können. Aber selbst wenn die gesuchte Information genau bekannt ist und man weiß, wo man sie findet, müssen die Antworten auf bestimmte Fragen hinsichtlich dieser Information erst aus den gefundenen Dokumenten (Texte, Tabellen, Bilder,…) herausgefiltert werden. 

Diese Arbeit kann man sich möglicherweise sparen, wenn man die Kommunikationsdienste des Internets (Twitter, Communities, Diskussions- und Chatforen, Diskussionslisten,…) verwendet und dort versucht, entweder in bereits geschriebenen Beiträgen (Archiv) die Antwort auf die jeweilige Frage zu finden oder selbst Fragen stellt und damit Diskussionen entfacht, um die Antwort gegebenenfalls schrittweise zu erarbeiten. Je präziser dabei die Frage gestellt wird, um so höher ist die Chance auf eine konkrete Antwort. 

Dies erfordert jedoch neben der Tatsache, daß man genau weiß, welche Information man sucht, auch die Fähigkeit, die dazu notwendigen Fragen möglichst präzise in Worte zu fassen. Während man den technischen Umgang mit den Internetdiensten relativ schnell erlernt, ist das Erarbeiten des Wissens, wie man sich klar und verständlich beim Schreiben ausdrückt, mit einigem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Eine gute Lese- und vor allem Schreibfertigkeit ist aber letztendlich die Voraussetzung für eine effektive Fernkommunikation.

Mein Coachingdienst: das didaktische Konzept für Ihren Online-Workshop

Es gibt einen Lehrgang, der auf der Basis dieses didaktischen Konzepts erstellt wurde. Es wird also an konkreten Beispielen gezeigt, wie die einzelnen Lernmethoden angewendet werden. So können Sie das didaktische Konzept anhand vieler Praxisbeispiele nachvollziehen. Außerdem kann der Lehrgang Ihnen als Mustervorlage für Ihre eigenen Workshop-/Seminarunterlagen dienen.

Ich unterstütze Sie mit Rat und Tat dabei den größtmöglichen Nutzen aus dem didaktischen Konzept zu ziehen. Dabei kommen je nach Situation auch meine Standard-Workshops zum Einsatz. Natürlich können die Workshop-Inhalte und auch das Workshop-Konzept an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden, also auf Ihre wichtigen Themen/Aufgaben hin ausgerichtet werden.

Die Workshops werden bevorzugt online durchgeführt, aber auch Vor-Ort-Workshop können gebucht werden. Für die Vor-Ort-Workshops muss ich individuelle Preise kalkulieren, die sich an den Fahrt- und Übernachtungskosten orientieren.


Zögern Sie nicht und nutzen Sie die nachfolgenden Kontaktmöglichkeiten, falls Sie Fragen haben oder weitere Infos wünschen!

 

Anfrage per Online-Formular:

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre Email Adresse (Pflichtfeld)

gewünschter Workshop-Termin (z. B. 01.05 bis 21.05)

Ihre Nachricht (z. B. wichtige Fragen, Anmerkungen, ...)

Infos zum Datenschutz


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Serie: Möglichkeiten um Lerninhalte zu strukturieren – Teil 1

 

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Grundsätzliche Strukturierung

Die Struktur ist das ganzheitliche Bild auf das Tutorial/den Online-Kurs, das es dem Betrachter ermöglicht, die einzelnen Lerninhalte als bestimmten Teil des Ganzen zu erkennen und diese in ihrem jeweiligen Sinnzusammenhang im gesamten Tutorial/Online-Kurs einzuordnen.

Eine Möglichkeit Lerninhalte möglichst übersichtlich zu strukturieren ist es, diese in Lerneinheiten, Lektionen bzw. Lektionseinheiten und diese wiederum in Abschnitte bzw. Frage-Antwort-Paare zu unterteilen. Weitere Elemente, die eine ganzheitliche Sicht auf die Lerninhalte erleichtern, sind beispielsweise Methoden (systematische Inhalte), Bedienungsanleitungen für Informations- und Kommunikationswerkzeuge, Szenarien, in denen die Methoden und Werkzeuge angewendet werden und Diskussionen, in denen die in den einzelnen Lektionen behandelten Internetdienste kritisch betrachtet werden. Alle Lektionen haben grundsätzlich die gleiche Struktur und werden mit ebenfalls der gleichen Struktur in die betreffende Lerneinheit integriert. 

Die Lerninhalte werden dabei gemäß der folgenden hierarchischen Struktur geordnet:

Lehrgang (Tutorial, Kurs)

  • lerneinheits-übergreifende Abschnitte
    • Lerneinheit (Baustein)
      • lektions-übergreifende Abschnitte
        • Lektionen und Lektionseinheiten
          • Lernabschnitte oder kurz Abschnitte bzw. Frage-Antwort-Paare

Wie Sie sehen können, sind Abschnitte sehr flexibel einsetzbare Strukturelemente – die darin formulierten Lerninhalte können lerneinheits-übergreifend gültig oder aber auch Teil einer Lektion bzw. Lektionseinheit sein. In einen Abschnitt können neben den unterschiedlichsten Lerninhalten auch vorgefertigte Lernelemente (Übersicht, Lehrkonzept, Szenario, Diskussion,…) gepackt werden. Bei diesen Lernelementen handelt es sich um feste Grundbestandteile des Lehrgangs bzw. Lehrkonzepts, die an der jeweils geeigneten Stelle zum Einsatz kommen. Praktische Beispiele hierfür sind die Diskussionen, in denen die in den einzelnen Lektionen behandelten Internetdienste kritisch betrachtet werden, die systematischen Inhalte, in denen Methoden beschrieben werden oder Szenarien, in denen die Methoden und die in den betreffenden Abschnitten beschriebenen Informations- und Kommunikationswerkzeuge angewendet werden. 

Ein Abschnitt ist in der Regel in einem Dokument gespeichert, das wiederum aus einzelnen Dateien (Bild-, Audio- und/oder Videodateien, Animationsdateien) bzw. Textabschnitten besteht.

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

Praktische Beispiele zur eben beschriebenen grundsätzlichen Strukturierung der Lerninhalte:


Strukturierung einer Lerneinheit

Abb.  Beispiel – Strukturierung einer Lerneinheit


Strukturierung einer Lektion

Abb.  Beispiel – Strukturierung einer Lektion


Frage-Antwort-Paare

Abb.  Beispiel – Frage-Antwort-Paare


 

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